US-Unternehmen ersteigert Zuchtbullen für 210.000 €

Mit einem Rekordpreis von 210.000 € für ein Paket aus zwei Zuchtbullen endete der German Master Sale in Fließem. Käufer ist das US-Unternehmen Sexing Technologies. Der höchste Preis für ein weibliches Tier lag bei 30.000 € und der Durchschnittspreis der Auktion bei 6.627 €.

Mit einem Rekordpreis von 210.000 € für ein Paket aus zwei Zuchtbullen endete der German Master Sale in Fließem. Käufer ist das US-Unternehmen Sexing Technologies. Der höchste Preis für ein weibliches Tier lag bei 30.000 € und der Durchschnittspreis der Auktion bei 6.627 €.
 
Veranstalter der Auktion waren Nosbisch Holsteins, die Rinder-Union West und Eurogenes. Rund 1000 Teilnehmer seien bei der Auktion in den RUW-Auktionshalle in Fließem dabei gewesen. Zusätzlich war die Auktion live im Internet und Käufer konnten auch dort ihre Gebote abgeben.  
 
Ungewöhnlich war die offene Versteigerung von zwei Zuchtbullen: PrismaGen Skyline (V. Semino) und PrismaGen Germany (V. Gymnast) kamen gemeinsam als Paket unter den Hammer. Mit einem RZG von 172 und 169 sind sie laut Veranstalter aktuell weltweite Nummer 1 und 2 nach RZG. Das US-Zuchtunternehmen Sexing Technologies - in Deutschland vertreten durch STg-Germany/Prismagen - ersteigerte das Paket für 210.000 €. Das sei ein neuer Rekordpreis bei einer Elite-Auktion in Europa, so Nosbisch Holstein gegenüber top agrar-online.
 
Der höchste Auktionspreis für ein weibliches Tier lag bei 30.000 € für Mattenhof Unix Giana (V. Unix), die von der bekannten Schaukuh Galy-Vray abstammt. Für 25.000 € und damit den dritthöchsten Preis der Auktion wechselte of Islandpride- & Riverdane Holsteins aus England zu einem Besitzer aus Deutschland.
 
Insgesamt ersteigerten Käufer aus 14 Ländern 131 der angebotenen 134 Tiere für durchschnittlich 6.627 €. 14 Embryonen-Pakete wechselten für durchschnittlich 688 € den Besitzer. Alle Preise und mehr Infos finden Sie hier: www.germanmasterssale.com

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Artikel geschrieben von

Anke Reimink

Redakteurin Rinderhaltung

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von Egge Mansholt

teure Steak´s

von Wilfried Brade

Ein persönlicher Kommentar von Prof. Wilfried Brade

Der sensationelle Verkaufspreis von zwei Jungbullen auf der German Masters Sale 2018 am 19. Oktober 2018 in Fließen sollte meines Erachtens nicht völlig unkommentiert bleiben. Die Berichterstattung von Top agrar zum genannten Rinder-Sale in Fließen ist zweifellos korrekt und beschreibt exakt das dortige Marktgeschehen. Jeder Insider weiß jedoch auch, dass der Anbieter der beiden Jungbullen (= PrismaGen, Deutschland) und der Käufer (= Sexing Technologies, USA) geschäftlich engstens liiert sind. Ein fader Beigeschmack bleibt meines Erachtens immer bei solchen Geschäften bestehen. Der Nicht-Insider sollte dies nachträglich wissen und sich selbst seine Meinung zu diesem Sensationspreis oder eventuell auch gewählten Marketingstrategie bilden. Prof. Dr. habil. Wilfried Brade (Norddeutsches Tierzuchtberatungsbüro und aktiver Leser von Top agrar)

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