Verbraucher verstehen Milchverpackungen nicht

Nur wenige Konsumenten verstehen die Herstellerangaben auf den Milchverpackungen in Deutschland richtig. Das geht aus einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hervor. Die Studie wurde von der Landesvereinigung der Bayrischen Milchwirtschaft (LVBM) in Auftrag gegeben. Es wurden deutschlandweit insgesamt 1.000 Personen ab 14 Jahren befragt.

Nur wenige Konsumenten verstehen die Herstellerangaben auf den Milchverpackungen in Deutschland richtig. Das geht aus einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hervor.

Die Studie wurde von der Landesvereinigung der Bayrischen Milchwirtschaft (LVBM) in Auftrag gegeben. Es wurden deutschlandweit insgesamt 1.000 Personen ab 14 Jahren befragt.

Nur jeder Dritte wusste, dass „H-Milch“ für „haltbare Milch“ steht und nicht für „homogenisiert“, wovon mehr als die Hälfte der Befragten ausging. Was bei der Homogenisierung von Milch geschieht, wussten nur etwas 16 %. Außerdem ist den Befragten oft die Produktherkunft unklar. Den wenigsten Teilnehmern war klar, dass bei Milchprodukten das Identitätskennzeichen auf der Verpackung Auskunft über die regionale Verarbeitung gibt. Knapp 30 % glaubten, die Herkunft am Namen des Herstellers erkennen zu können. Ungefähr 22 % meinten, dass der Produktname die Herkunft verrät.

Allerdings gibt es laut LVBM auch einen „Lichtblick“: 70 % der Teilnehmer haben gewusst, dass „Vollmilch“ einen Mindestfettgehalt von 3,5 % hat. (AgE) 


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