Klimawandel

Warum die Kuh kein Klimakiller ist Plus

Beim Rindergesundheitstag Gießen, der in diesem Jahr online stattfand, erklärte Prof. Frank Mitloehner, weshalb die Kuh kein Klimakiller ist.

Von Medien und Umweltverbänden häufig behauptet wird, dass die Methanproduktion der Rinderhaltung den Klimawandel beschleunigt. In seinem Vortrag widerlegte Prof. Frank Mitloehner diese Behauptungen. Sein Fazit: "Die Kuh ist kein Klimakiller, sondern Voraussetzung um die Weltbevölkerung in Zukunft ernähren zu können."

Prof. Mitloehner stammt vom Niederrhein und lebt seit 20 Jahren in den USA, wo er an der University of California Davis den Fachbereich für Tierwissenschaften leitet. Dabei beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Emissionen und Klimawandel. Darüber sprach er beim 38. Rindergesundheitstag Gießen, den das Innovationsteam Hessen in diesem Jahr digital veranstaltete.

Methanproduktion hat geringen Einfluss

In der Diskussion um den Einfluss der Rinderhaltung auf den Klimawandel werde ein wichtiger Aspekt laut laut Prof. Mitloehner selten erwähnt: „Der biologische Kohlenstoffzyklus: Denn Methan wird nicht nur produziert, sondern auch wieder zerstört. Durch chemische Reaktionen in der Atmosphäre wird ein überwiegender Anteil des weltweit produzierten Methans innerhalb von 10 Jahren zu Kohlenstoffdioxid abgebaut.“ Die Tierhaltung produziere dabei kein zusätzliches Kohlenstoff. Die von Wiederkäuern ausgestoßenen Methanmengen entsprechen der Menge Kohlenstoff, die von Pflanzen aufgenommen und zum Aufbau der Biomasse genutzt werden. Wenn sich die weltweite Zahl der Rinder nicht erhöht, bleiben produzierte und zerstörte Methanmengen im Gleichgewicht, so der Wissenschaftler.

„Im Vergleich zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf erhöht die Gewinnung von fossilen Brennstoffen den...


Diskussionen zum Artikel

von N. Förster

Antwort: biogenes Methan ist Teil des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs

Diese Aussage ist grundsätzlich richtig und die Milchwirtschaft keineswegs der Hauptverursacher von THG-Emissionen. Doch eine bedeutsame Quelle. Außerdem fehlen in ihren Gleichungen einige wichtige Komponenten. So ist z.B. die Annahme eines konstanten Rinderbestands nicht haltbar. Seit ... mehr anzeigen

von N. Förster

Eine gewagte These des Professors

Es ist schon bemerkenswert, dass Prof. Mitloehner wohl offenbar Erkenntnisse hat, die der Fachwelt - insbesondere dem Weltklimarat IPCC - bislang verborgen geblieben sind. Zwar bin ich kein Experte auf diesem Fachgebiet - die Rechnung des Professors scheint mir aber nicht besonders ... mehr anzeigen

von Jürgen Greiner

biogenes Methan ist Teil des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs

Im Mittelalter war die Erde lange Zeit eine ' Scheibe'. Wer dies infragestellte, landete häufig als Ketzer auf dem Scheiterhaufen. Dogmen und Ideologien beeinflussen unser Leben. In jedem Bereich gibt es sehr gute und weniger gute Handwerker. Der Weltklimarat veröffenlicht seit 1990 ... mehr anzeigen

von Josef Doll

Wo ist das Klima

überhaupt ein Thema ? Nur in Europa und hier wiederum in den alten Euro Länder. Laut Prof. Dr. Gerd Ganteför wird alleine China in den nächsten 8 Jahren den Jährlichen Deutschen CO2 Ausstoß praktisch vervierfachen. Nur soviel das wir Deutsche oder nur die Euopärer einen Einfluß ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Professor Lesch -

bringt zwar oft interessante Beiträge, besonders auf ZDFI-NFO, die für den Laien einleuchtend klingen mögen, aber wenn man ein bißchen Ahnung von der Materie hat, dann wird man oft genug feststellen, daß auch ein Herr Professor Lesch zur Genüge schlichtweg "Schmarrn" zum Besten ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Ich stimme ihnen zu . Mir ging es in der Hauptsache um falsche Weichenstellungen

bei GAP und GREEN DEAL.

von Jürgen Greiner

öffentliche Klima- und Wasserbilanzen für Kühe stark überhöht

Vielen Dank an Herrn Prof. Dr. Frank Mitloehner für seine Forschungen zum biogenen Methan unserer Kühe, das Teil des natürlichen CO2-Kreislaufs ist und deshalb in Klimabilanzen nur für Bestandserhöhungen berücksichigt werden darf. Nicht unsere Kühe sondern amerikanisches ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Der Knackpunkt -

Herr Siewecke wird nicht das aufheizen der Erde durch uns sein, sondern der natürliche Kreislauf unserer Erde im Rahmen ihrer Präzession (https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4zession). __ __ Dieser Ablauf des Pendelns der Erdachse wie ein Kreisel dauert 25.800 Jahre und hat für die ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Lesch

erklärt das mit den Sonnenflecken entgegengesetzt. Ich weiß es nicht. Wichtig für die demnächst 10 Milliarden Menschen aber ist, dass diese satt werden müssen. Das wird mit einer Agrarpolitik und der Zielsetzung von Extensivierung und geringeren Erträgen nicht möglich sein. Der ... mehr anzeigen

von Fritz Gruber

Bison

Das Klima hat sich erst verändert nachdem in Amerika die riesigen Bisonherden ausgerottet wurden damit kommt für mich der Wiederkäuer als Klimakiller von Haus aus nicht in Frage schon gar nicht wenn man weiß um welche riesige Bestände es sich hier gehandelt hat

von Gerhard Steffek

welche riesige Bestände -

es wird mit mindestens 12 Mio. bis zu 20 Mio. Tieren gerechnet die damals über die streiften. Damals gab es aber nicht einmal eine Milliarde Menschen. Diese Anzahl wurde erst zur Jahrhundertwende 18/19 erreicht. Wenn man aber bedenkt, daß die Atemluft nur 0,038 % an CO2 enthält, beim ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

Klimakiller Kuh?

Deckt sich mit den Aussagen von Prof.Ederer! Endlich mal etwas mit Sachverstand und unsere Wissenschaftler sollten sich das verinnerlichen.Dazu die EU mit ihrem Luxuskonzept Green Deal und Deutschland sowieso...

von Bernhard ter Veen

mich wundert

das die Ausführungen von Herrn Prof. Mitloehner hier erst jetzt hervorgetan werden. Sein Bericht über die Thematik ist aber schon etwas älter... hat das bisher NIEMANDEN interressiert? oder war das alles NUR nicht grade Up to Date??? oder ist das Vorenthalten auch nur ein Einknicken ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Es ist Einknicken.

Wer den grünen NGOs nicht folgt, wird schwerlich Professor. " Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht". Heinrich Heine.

von Gerhard Steffek

Endlich mal eine ordentliche Aussage!

Ob das unsere Möchtegernweltverbesserer aber zur Kenntnis nehmen? __ __ Wobei, eine Kritik habe ich dennoch an dieser Aussage. Auch die CO2-Bilanz ist ein Kreislauf. Wenn ich heute Öl oder Kohle verbrenne, dann wird CO2 emittiert das vor mehr als 250 Mio. Jahren schon auf dieser Erde ... mehr anzeigen

von Frank Sieweke

Der Knackpunkt ist aber...

dass bei besagten 1500ppm CO2 der Meeresspiegel ein "wenig höher" lag! Zu dieser Zeit wurden z.B. die Salzlagerstätten in Thüringen gebildet. Das bedeutet, dass bei gleichem Meeresspiegel wie damals etliche Länder (und bei uns Bundesländer!) von der Landkarte verschwinden würden ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Liebe Redaktion, schickt diese Meldung

sofort an Tina Hassel von der ARD und an den Professor Rockstroem in Berlin. Bitte sofort !

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