Weltmarkt

Weltweite Milchproduktion wird stetig steigen

Die globale Milchmenge wird bis 2028 jährlich um 1,7 % auf 981 Mio. t ansteigen. Das geht aus Prognosen der Food and Agriculture Organisation (FAO) hervor.

Das weltweite Milchaufkommen wird vorrangig durch ansteigende Kuhzahlen (+ 1,2 %) und weniger durch verbesserte Milchleistungen (0,4 %) steigen. Pakistan und Indien werden für die Hälfte des Wachstums in den nächsten 10 Jahren verantwortlich sein und in 2028 über 30 % der Milch weltweit produzieren. So prognostizieren es die Experten. In Europa soll die Produktion in den nächsten zehn Jahren nur noch unterdurchschnittlich wachsen.

Rund 8 % der weltweiten produzierten Milch wird auf dem Weltmarkt gehandelt. Neuseeland (+3,2 %), Europa (+0,8 %), die USA (+1,1 %) steigerten als größte Exporteure von Milchprodukten in 2018 wieder ihre Milchmenge. Zusammen mit Australien werden diese Länder in 2028 rund 75 % des weltweit exportierten Käses, 78 % des Vollmilchpulver, 79 % der Butter und 81 % des Magermilchpulvers herstellen.

Durch das weltweite Einkommenswachstum soll der Pro-Kopf-Konsum von Milchprodukten in den nächsten zehn Jahren jeweils um 1 % steigen. Während Länder wie Indien und Pakistan ihren Bedarf immer mehr selber decken können, werden Afrika, Südostasien und der mittlere Osten weiterhin auf Importe angewiesen sein.

ASP in Westpolen: 80 Kilometer von Grenze zu Brandenburg

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Artikel geschrieben von

Julia Hufelschulte

Redaktion Rind

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Steigender Wohlstand

Damit der Wohlstand steigen kann, müssen die Nahrungsmittel billiger werden. Nur so kann man andere Dinge kaufen. Nichts verbilligt die Nahrungsmittel mehr als ein Überangebot. Darum muss die Produktion stärker steigen als der Verbrauch. Das ist weltwirtschaftlich und politisch so gewollt!

von Gerd Uken

2019 erstmals nach 6 Jahren weniger Milch produziert

Auf der Welt sagte Karin Monke vom Milchindustrieverband. Jetztnoch den Milchpreis von Ende 2013 ....perfekt!

von A.-Wolfram Schwarz

Interessant,...

....weil die Prognosen vor dem Fall der Milchquote ganz anders ausgesehen haben.

von Ulrich Rist

Wer säuft den Rest?

1,7% weltweit mehr Produktion, 1,0% Weltweit mehr Absatz b.z.w. mehr Verbrauch und Jahr Wer trinkt den Rest? Jetzt gibt's schon eine Entschuldigung für einen zukünftigen schlechten Milchpreis von der FAO. Tolle Aussichten!

von Albert Maier

Diese Prognose ...

... mitsamt ihren Experten ist so überflüssig wie ein Kropf.

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