Berliner Milchforum 2019

Wie hart trifft der Brexit die Milchbranche? Premium

Bereits jetzt spüren die Molkereien die Vorwehen eines Brexits, zeigte die Podiumsdiskussion auf dem Berliner Milchforum.

Der möglicherweise in der nächsten Woche bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU-28 beschäftigte die über 500 Teilnehmer des Berliner Milchforums.

Dass ein Brexit überwiegend negative Folgen für die deutsche Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft hat, verdeutlichte Dr. Martin Banse vom Johann Heinrich von Thünen-Institut. Am stärksten wäre die Schweine- und Geflügelfleischindustrie betroffen. Die Auswirkungen auf den Milchsektor seien vergleichsweise gering. Allerdings verdeutlichte Dr. Banse auch: „Falls mit einem Brexit der Marktzugang zum Vereinigten Königreich deutlich eingeschränkt wird, kann es eng werden auf dem Binnenmarkt.“

Milchprodukte und Zuchtrinder betroffen

Stark betroffen wäre beispielsweise die Molkereigenossenschaft Arla Foods. „Wir sehen das Vereinigte Königreich nicht nur als Markt, sondern mit rund 2.000 Milcherzeugern und 4.000 Mitarbeitern auch als Heimat“, sagte Kaspar Thormod Nielsen. Arla erwirtschafte dort rund ein Viertel des...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Die Milchbranche wird es spüren!

Die Zölle können ein schiefes Bild produzieren, was es für uns in Europa nicht gerade einfacher macht, dorthin zu liefern.

von Gerd Uken

Jan Anker ist schon in Irland

Da tun sich ganz andere Geschäftsfelder auf Und noch sind sie nicht raus.....

von Josef Doll

Ich bin immer noch sicher das

Es nicht zu einem Brexit kommt. Nun hat GB einen Überschuss müssen Sie exportieren ansonsten Importieren. Da Arla weltweit agiert holt sie die Milch auch da wo sie am billigsten ist. Das könnte vielleicht sogar China sein. Wenn GB die Exportzölle für Waren aus der EU so stark erhöhen würden.

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