ASP-Bekämpfung: Deutschland wappnet sich Plus

Deutschland bereitet sich intensiv auf einen möglichen ASP-Ausbruch vor. Im Krisenfall sollen z.B. Spezialwaffen eingesetzt werden. Dr. Torsten Staack von der ISN nennt die Einzelheiten.

  • Zuständigkeiten geregelt: Welche Maßnahmen bei einem ASP-Ausbruch vor Ort im Einzelnen umzusetzen sind, darüber entscheiden in Deutschland immer die Veterinärämter der Landkreise. Sie orientieren sich an den Vorgaben der Bundesbehörden und der EU. Die EU ist die oberste Entscheidungsebene bei Tierseuchenausbrüchen. Bei heiklen Entscheidungen wie z.B. Keulungsanordnungen müssen die Landesbehörden und Ministerien zustimmen.
  • Ernteverbote möglich: Dank der novellierten Schweinepest-VO kann der Staat bei einem ASP-Ausbruch jetzt sogar in die Eigentumsrechte der betroffenen Grundbesitzer eingreifen. Wenn es aus Gründen der Tierseuchenbekämpfung erforderlich ist, kann z.B. die Nutzung land- oder forstwirtschaftlicher Flächen für höchstens sechs Monate beschränkt oder verboten werden. Zudem kann angeordnet werden, dass auf landwirtschaftlich genutzten Flächen oder Brachflächen Jagdschneisen anzulegen sind.

Nach §14d Absatz 5 Punkt 5 der Schweinepest-VO gelten im Falle eines ASP-Ausbruchs besondere Auflagen beim...

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