China: Wie Phönix aus der Asche Premium

Die Afrikanische Schweinepest führt in China zu einem massiven Strukturwandel. Jetzt entstehen moderne Großanlagen mit höchsten Biosicherheitsstandards.

Unser Autoren

Christa Rohlmann und Mandes Verhaagh, Thünen-Institut, Braunschweig.

Christa Rohlmann und Mandes Verhaagh, Thünen-Institut, Braunschweig.

Christa Rohlmann und Mandes Verhaagh, Thünen-Institut, Braunschweig.

Jedes noch so tragische Ende bietet zugleich die Chance für einen Neuanfang. Das gilt auch für die chinesische Schweinebranche, die zurzeit einen massiven Strukturwandel durchlebt. Auslöser dafür war die Afrika-nische Schweinepest (ASP), die sich rasend schnell im Reich der Mitte ausgebreitet hat.

Inzwischen sind alle Provinzen vom Seuchengeschehen betroffen. Nach offiziellen Angaben wurden seit dem ersten ASP-Ausbruch in China im August 2018 bis Ende August 2019 landesweit 156 ASP-Ausbrüche registriert. Und bis September dieses Jahres sollen 1,16Mio. Schweine gekeult worden sein.

Verschleppung über Blutmehl

Soweit die offiziellen Zahlen. Marktkenner gehen jedoch von weitaus mehr ASP-Fällen aus. Als Auslöser für die rasend schnelle Verbreitung wird das Verfüttern von Blut bzw. Blutmehl vermutet. Das in Schlachthöfen gewonnene Blut wird traditionell als Eiweißquelle an Schweine verfüttert. Das ist zwar mittlerweile verboten, lässt sich in der Praxis aber kaum kontrollieren.

Zudem wurden vermutlich noch viele Bestände notgeschlachtet und vermarktet, obwohl bereits deutliche Krankheitsanzeichen erkennbar waren. Denn es gibt zwar eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet 150€ je gekeultem Mastschwein. Es ist jedoch schwierig, als von der ASP betroffener Betrieb anerkannt zu werden. Das würde auch die krasse...

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