Flockungsmittel aus Stärke helfen bei Separation

Die FH Münster hat Flockungsmittel aus Kartoffel- und Erbsenstärke untersucht. Sie können eine Alternative zu synthetischen Materialien sein, um Schweinegülle zu behandeln.

Das Forschungsteam Wetter/Brügging der FH Münster hat zusammen mit der Emsland-Stärke GmbH die Verwendung von stärkebasierten Flockungsmitteln zur Aufbereitung der flüssigen Phase separierter Schweinegülle untersucht. Dabei haben die Projektpartner vor allem den Fokus auf die Verwendung von Flockungsmitteln auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen (Kartoffel- und Erbsenstärke) gelegt.

Die Flockungsmittel werden nach der Separation eingesetzt, um ihren Verbrauch zu reduzieren. Das Verfahren dient vor allem dazu, Feststoffe und Nährstoffe wie Phosphor abzutrennen. Zurzeit begrenzt sich die Verwendung auf Schweinegülle, da die Wissenschaftler Substrate wie Rindergülle und Gärreste noch nicht ausreichend untersucht haben.

Einsatz als Dünger geplant

Ziel ist es, mithilfe der biologisch abbaubaren Mittel die entstehende feste Phase als Dünger einzusetzen, da diese Flockungsmittel besser pflanzenverfügbar und biologisch abbaubar sind als klassische Produkte. Anders,...