Für Schadnager Zutritt verboten! Premium

Woran erkennt man Schadnagerbefall, wo sollten die Köderkisten stehen und warum lohnt es sich, dafür einen Profi zu engagieren? Elf Tipps für die Ratten- und Mäusebekämpfung.

Unsere Autoren

Prof. Dr. Marc Boelhauve, Dr. Odile Hecker und Anna Schulze Walgern, FH Soest.

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1. Herbstzeit ist Rattenzeit

Wenn die Felder abgeerntet sind, zieht es Ratten und Mäuse in die Ställe und ins Getreidelager. In diesem und im letzten Dürresommer wanderten die Schadnager auf der Suche nach Wasser aber auch schon früher in die Betriebe. Spätestens jetzt wird es daher Zeit, konsequent gegen sie vorzugehen. Denn Ratten und Mäuse können erhebliche Schäden an der Bausubstanz verursachen. Sie nagen an Türen, Wänden sowie Deckenisolierungen und machen auch vor Stromleitungen nicht halt. Zudem verunreinigen sie durch ihre Kot- und Urinausscheidungen das Futter und können Krankheitserreger wie Salmonellen, E.coli- und Dysenterie-Erreger übertragen.

2. Spuren suchen

Schadnager müssen mit System bekämpft werden. Um die Köderstationen gezielt platzieren zu können, sollten Sie zunächst auf Spurensuche gehen. Finden Sie heraus, wo die Schadnager fressen, nisten und welche Laufwege sie benutzen. Neben Kot- und Fraßspuren sind auch Trittspuren verräterisch, wie man sie zum Beispiel an der Getreidemühle im Futtermehl findet. Auch muffig bis stechender Geruch kann ein Hinweis darauf sein, dass sich in der Nähe Ratten aufhalten.

3. Zugang versperren

Oft reicht den Nagern ein Spalt unter der Tür oder ein Loch im Mauerwerk, um ins Gebäude zu gelangen. Achten Sie darauf, dass Türen, Fenster und Gülleschieber dicht schließen, denn Güllekanäle und -keller sind beliebte Aufenthaltsorte für Schadnager. Auf...

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Artikel geschrieben von

Henning Lehnert

Redakteur Schweinehaltung

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