Kein Stress dank „Gülle-WhatsApp“ Plus

Landwirt und Agrarblogger Marcus Holtkötter informiert seine Nachbarn per Smartphone über den Stallneubau und die Gülleausbringung. So verhindert er Konflikte mit Anwohnern.

Jedes Jahr das Gleiche: Pünktlich mit dem Ende der Sperrfrist für die Gülleausbringung am 1. Februar trudeln bei vielen Landwirten Beschwerden von Anwohnern über den Güllegeruch ein.

Landwirt Marcus Holtkötter aus Altenberge im Münsterland hat diese Problematik ohne viel Aufwand gelöst: Per WhatsApp schickt er seinen Nachbarn einen Tag vorher eine Nachricht, wann er am nächsten Tag die Gülle ausbringt. So können die Nachbarn die Fenster schließen oder die Wäsche von der Leine nehmen, bevor sie zur Arbeit fahren. Frust über die „frische Landluft“ gibt es seitdem nicht mehr. „Öffentlichkeitsarbeit ist auch mit einfachen Mitteln und ohne großen Aufwand möglich“, ist der Landwirt überzeugt.

Gülle-WhatsApp kommt an

Früher hat Holtkötter zum Telefonhörer gegriffen und die Nachbarn über die Gülleausbringung informiert. Doch das Telefonieren war zeitintensiv und eine smarte Lösung musste her. Seit drei Jahren verbreitet er die Information nun mit ein paar Klicks. Informiert werden grundsätzlich alle Anwohner, deren Grundstücke an Holtkötters Ackerflächen angrenzen.

Das kommt bei den Nachbarn gut an. „Viele haben sich für die kurze Info bedankt und einen „Daumen-hoch“ zurück geschickt“, beschreibt er seine Erfahrungen. Nachbarn, die kein Smartphone besitzen, erreicht...


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