„Noch rechnet sich die Ebermast“ Plus

Andreas Stratmann mästet seit fünf Jahren erfolgreich Eber. Häufige Korrekturen an der Abrechnungsmaske verschlechtern jedoch die Rentabilität und der Aufwand steigt.

Andreas Stratmann aus dem westfälischen Lippstadt ist Ebermäster der ersten Stunde. Bereits 2013 hat er von Börge- auf Jungebermast umgestellt. Inzwischen hat der 48-jährige Landwirt, der gemeinsam mit seiner Frau Heike und einem Auszubildenden einen Mastbetrieb mit 2600 Plätzen und 150 ha Ackerflächen bewirtschaftet, knapp 19000 Eber zur Schlachtreife gebracht.

Gern aufs Kastrieren verzichtet:

Die Mastläufer mit PIC-Genetik bezieht er seit acht Jahren von einem Ferkelerzeuger, der nur ihn und einen weiteren Mäster beliefert. Beide Mäster und der Ferkelerzeuger, die alle drei vom Erzeugerring Westfalen betreut werden, pflegen einen intensiven Informationsaustausch. Mindestens einmal im Jahr trifft man sich mit dem betreuenden Tierarzt und dem Ringberater zum Erfahrungs- und Informationsaustausch.

„Unseren Ferkelerzeuger mussten wir nicht lange überreden. Er hat gern auf das lästige Kastrieren verzichtet. Wir selbst hatten anfangs jedoch noch Vorbehalte, dass es unter den Ebern zu Aggressionen kommen könnte und die Tiere intensiver riechen“, erinnert sich Stratmann.

Bereits nach einem halben Jahr konnte er jedoch eine durchweg positive Bilanz ziehen. Die Eber wiesen im Schnitt 50 g höhere...


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