Weniger Kupfer im Futter: So reagieren Sie richtig Plus

Ab Mitte August gelten neue Höchstvorgaben für Kupfer im Ferkelfutter. Wir geben Tipps, worauf Sauenhalter und Ferkelaufzüchter bei der Rationsplanung jetzt achten sollten.

Bestimmte Spurenelemente im Futter sind für Schweine lebensnotwendig und sie müssen dem tierischen Organismus regelmäßig über das Futter zugeführt werden. Dazu gehört auch das Kupfer (Cu). Es ist ein wichtiger Bestandteil verschiedener Enzyme, zudem benötigt das Schwein Kupfer für die Funktion des zentralen Nervensystems, des Immunsystems und des Herz-/Kreislaufsystems. Auch am Knochenaufbau und an der Produktion von Hämoglobin ist das Spurenelement beteiligt. Kupfer hat außerdem eine antibakterielle Wirkung im Darmtrakt, Fütterungsversuche belegen das. Die Wirkung war immer dann besonders ausgeprägt, wenn mit hohen Kupfergehalten von mehr als 150 mg pro kg Futter gearbeitet wurde.

Hohe Kupfergehalte im Futter bringen aber auch Probleme mit sich. Zu viel Kupfer belastet die Umwelt. Vor allem durch die Ausscheidung von tierischem Kot reichert sich Kupfer langsam in den Böden an. Extrem hohe Kupfergehalte im Tier wirken sogar toxisch.

Neue Vorgaben für Ferkel

Die Europäische Union hat deshalb bereits im Jahr 2004 die zulässigen Höchstgehalte für Kupfer in Alleinfuttermitteln für Schweine abgesenkt. Ab dem 13. August dieses Jahres werden die Vorgaben nochmals verschärft. Wie in der Übersicht zu sehen, dürfen dann im Futter für Saugferkel und Ferkel bis vier Wochen nach dem Absetzen anstatt 170 höchstens 150 mg...

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