Umbau der Nutztierhaltung

aef: Starker Rückgang der Schweinebestände ist gefährlich! Plus

Das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland warnt vor einem starken Abbau der Tierbestände. Tierwohlfleisch wird nur ein Renner, wenn es der LEH auch in großer Menge kaufen kann.

Das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (aef) sieht die Vorschläge der Borchert-Kommission zum Umbau der Nutztierhaltung positiv. „Erstmals sind hier konkrete Zielbilder sowie ein Zeit- und Finanzierungsrahmen genannt. Ein Gerüst haben wir nun, entscheidend ist aber, dass das Haus jetzt zu Ende gebaut wird“, erklärte der aef-Vorsitzende Uwe Bartels heute in einer Videoschalte. Er hält es außerdem für wichtig, dass vor dem Start die Auswirkungen für die gesamte Wertschöpfungskette ermittelt und benannt werden. „Das ist gerade für das Oldenburger Münsterland, der Kernregion der Tierhaltung in Deutschland, extrem wichtig. Beim Transformationsprozess muss die gesamte Wertschöpfungskette mitgenommen werden. Nur so können wir Arbeitsplätze sichern und Wertschöpfung...


Diskussionen zum Artikel

von Anton Heukamp

Bestandsabbau

Ohne Bestandsabbau (vor allem in den Intensivregionen) kommen wir alle nicht weiter. Wer das anders sieht, ist m. E. nicht lösungsorientiert. Weniger Schweine, höhere Schlachtgewichte und höhere Preise. Das wäre für mein Verständnis als Schweinehalter ein Weg.

von Annette Eberle

Nutztierhalter werden ausgebeutet

Solange die Politik ständig neue Anforderungen stellt die die Tierhaltung verteuert ,und der Markt eine jede Störung durch Preissenkung an den Tierhalter weitergibt. Solange kann keinem Jugendlichen Tierhaltung heute noch zugemutet werden.( Siehe Mittwoch -8 cent ). Zu Herr Kosch: wenn ... mehr anzeigen

von jörg Meyer

Bäuerliche Tierhalthung ist asozial@

24 Stunden am Tag 365 Tage im.jahr Tierwohl so sicherstellen wie Politik es wünscht in den Betriebsgrösden die man sich wünscht ist asozial! Ein Tierhalter muss auch mal wochende Urlaub haben und er darf auch mal krank werden, er fand geht im Familienbetrieb nicht.

von Rudolf Rößle

Da

könnte mal doch die Geschichten aufschreiben, mit welchen Krankheiten und Unfällen trotzdem weitergearbeitet wird. ( so gut es halt noch geht)

von Wilfried Brade

Die zentrale Frage aber lautet: Welcher Jugendliche ist noch bereit den Beruf eines Landwirts zu ergreifen?

Im Oldenburger Münsterland sind die praktischen Schweinehalter im Mittel weit über 50 Jahre alt. Und: nur jeder Dritte hat einen Nachfolger. Jeder (Alt-)Bauer hat auch irgendwann einmal das Recht auf einen Ruhestand, den sich regelmäßig verbeamtete Lehrer oder viele ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Streng genommen

könnte ein Tierhalter schon mit Mitte Ende 40 schon in Rente gehen, wenn man die Lebensarbeitsstunden zählen würde.

von Josef Doll

Der Mainstrem

wie NGOs , DLF und die Grünen wollen den Abbau!! Denn gerade beim DLF(Könnte auch den Spiegel nehmen ) ist die Landwirtschaft zu 25 % am CO2 Ausstoss beteiligt. Das geht nicht ohne Fleischverzicht gerade von Entwickelnten/ Einsichtigen Länder wie Deutschland. Da Deutschland immer der ... mehr anzeigen

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