AfD: Schmerzsignale trotz Isofluran-Betäubung

Ob der Einsatz von Isofluran den Schmerz tatsächlich ausschaltet, darüber wird weiter diskutiert. Die AfD lehnt die Methode ab.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, hat mit Blick auf die Ferkelkastration seine Kritik an der angestrebten Betäubung mit Isofluran bekräftigt. Diese Methode sei aus Tierschutz-, Umweltschutz- und Gesundheitsschutzgründen abzulehnen, erklärte Protschka in Berlin. Das Narkosegas Isofluran sei umweltstabil und habe ähnliche Eigenschaften auf die Ozonschicht wie die Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Hinzu komme, dass durch die Inhalationsnarkose nur eine Bewusstlosigkeit beim Ferkel erzeugt werde, bei der trotzdem Schmerzsignale an das Gehirn weitergeleitet würden. Zudem führt Protschka gesundheitsschädliche Nebenwirkungen des Narkosegases bei den Landwirten auf. Darüber hinaus kritisierte der AfD-Politiker abermals, dass die Ferkelerzeuger mit hohen Kosten belastet würden und ihnen dadurch weitere Wettbewerbsnachteile im Binnenmarkt entstünden.

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