Polizeimeldungen

50 vermummte Aktivisten blockieren Bocholter Schlachthof

In Bocholt haben Tierhaltungsgegner den Schlachthof erstürmt und stören den Betrieb. Außerdem: In Schermbeck hatten Unbekannte die Lüftung manipuliert, 130 Schweine sind tot.

Am frühen Montagmorgen drangen etwa 50 Personen einer französischen Tierschutzgruppe in einen Schlachthof an der Mussumer Ringstraße in Bocholt ein und ketteten sich im Gebäude an. Nach ihren Angaben wollen sie mit ihrer Aktion den Betrieb blockieren, um Tierschlachtungen zu verhindern. Die Personen sind schwarz gekleidet und tragen schwarze Mund-Nase-Abdeckungen.

Der Schlachthof konnte seinen normalen Betrieb nicht durchführen. Zurzeit sind technische Einsatzkräfte der Polizei damit beschäftigt, die Personen von ihren Fesselungen zu befreien. Auf den Polizeiwachen in Borken und Bocholt erfolgen danach die mit der Staatsanwaltschaft Münster abgesprochenen weiteren polizeilichen Maßnahmen. Die Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

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Weitere Meldungen

Unbekannte manipulieren Lüftung im Schweinestall

An einem Schweinestall in Schermbeck haben Unbekannte in der Nacht zum Sonntag die Lüftung verstellt. Wie die Polizei berichtete, stieg die Temperatur im Stall durch die Manipulation derart an, dass rund 130 Tiere starben.

Ein technischer Defekt könne nach ersten Ermittlungen ausgeschlossen werden. Die Ermittler suchen nun nach weiteren Hinweisen zu dem Vorfall.

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Kuh wirft Landwirt in die Luft

Beim Schlachthof in Mengen im Kreis Sigmaringen hat sich am Freitag eine Kuh losgerissen und ihren Besitzer durch die Luft geschleudert. Der 62-Jährige wurde leicht verletzt. Das Tier lief Richtung Bahngleise. Da es nicht eingefangen werden konnte, wurde es von einem Jäger erschossen. Zur Bergung des Tieres musste die Bahnstrecke Mengen-Herbertingen kurzzeitig gesperrt werden.

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Hunde reißen Schafe

In Möchengladbach haben zwei Huskys auf einer kleinen Weide zwei Schafe gerissen. Der Schafhalter konnte nichts machen und rief die Polizei. Zusammen sperrten sie die Tore einer Scheune zu, in die die Hunde ein Schaf verfolgt hatten.

Einer hinzugerufenen Diensthundeführerin der Polizei gelang es, die Huskys zu sichern und in einen Anhänger der Feuerwehr zu sperren. Der entsetzte Hundebesitzer holte sie später ab. Die Hunde seien weggelaufen, berichtete er gegenüber Medien.

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