Alle einheimischen Schweinerassen gefährdet

Der Schutz heimischer Nutztierrassen kann insbesondere im Bereich der Schafrassen Erfolge verbuchen, muss vor allem bei den Schweinerassen aber auch Verschlechterungen hinnehmen. Das zeigt die jüngste Auflage der „Roten Liste einheimischer Nutztierrassen in Deutschland“.

Der Schutz heimischer Nutztierrassen kann insbesondere im Bereich der Schafrassen Erfolge verbuchen, muss vor allem bei den Schweinerassen aber auch Verschlechterungen hinnehmen. Das zeigt die jüngste Auflage der „Roten Liste einheimischer Nutztierrassen in Deutschland“, die die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) jetzt herausgegeben hat.

Demnach sind 52 der insgesamt 74 in Deutschland heimischen Nutztierrassen in ihrem Bestand gefährdet. Im Bereich der Schweineproduktion setzten sich Hybridsauen aus international agierenden Zuchtunternehmen immer stärker durch, weshalb der Einsatz einheimischer Schweinerassen aus der Herdbuchzucht weiter zurückgehe.

Seien noch vor wenigen Jahren die Deutsche Landrasse und das Deutsche Edelschwein weit verbreitet gewesen, müssten diese Rassen nun auch als bedroht eingestuft werden. Somit gebe es in Deutschland keine ungefährdete einheimische Schweinerasse mehr, berichtet die BLE. Kaum Veränderungen gebe es dagegen bei den Rinderrassen. Hier sei die Situation auf einem „verbesserungsbedürftigen Niveau“ stabil.

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