Afrikanische Schweinepest

ASP-Ausbruch in Nordmazedonien

Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) meldet den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in einer Hinterhofhaltung in Nordmazedonien.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) zieht immer weitere Kreise. Jetzt wurde das Virus auch in Nordmazedonien nachgewiesen. Nordmazedonien liegt in Südosteuropa, eingebettet in die Anrainerstaaten Griechenland, Bulgarien, Serbien, Kosovo und Albanien. Das Land ist bereits seit 2005 Beitrittskandidat der Europäischen Union.

Ausbruch in einer Hinterhofhaltung

Der ASP-Erreger wurde in einer Hinterhofhaltung mit 18 Schweinen entdeckt, von denen drei erkrankt waren. Der Betrieb liegt in Dramce (Delčevo) im Osten des Landes nahe der bulgarischen Grenze. Erste klinische Anzeichen beobachtet der Besitzer am 29. Dezember 2021, berichtet das tiermedizinische Onlineportal „3drei3“. Am 1. Januar 2022 wurden dann die ersten verendeten Tiere gemeldet. Am 5. Januar wurden Blut-, Tupfer- und Gewebeproben entnommen. Am Tag darauf bestätigte die Veterinärmedizinische Fakultät in Skopje anhand von PCR-Tests den ASP-Verdacht.

Keulung aller Betriebe im 3 km-Radius

Die Veterinärbehörden des Landes richteten eine 3 km-große Schutz- und eine 10 km-große Überwachungszone ein. Am 10. Januar wurde die Keulung aller Hausschweine im 3 km-Radius angeordnet. Epidemiologische Untersuchungen ergaben, dass das Virus möglicherweise durch Kontakt mit infizierten Wildschweinen in den Bestand eingetragen wurde.


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