Seuchenvorbereitung

ASP: Brandenburg weitet Früherkennung aus

Brandenburg übernimmt ab sofort die Kosten für eine ASP-Untersuchung bei verendeten oder erlegten Wildschweinen. 100 Freiwillige und 150 Soldaten durchkämmen derweil das deutsch-polnische Grenzgebiet.

Aus Sorge vor der Afrikanischen Schweinepest verstärkt Brandenburg die Maßnahmen zur Früherkennung. Jäger, die verendete Wildschweine melden und ihnen eine Blutprobe entnehmen, bekommen ab Anfang Dezember 50 Euro, statt bisher 30 Euro, berichtet der RBB unter Berufung auf Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne).

Am Wochenende waren 20 tote Schweine in der polnischen Wojwodschaft Lebus gefunden worden. Daraufhin wurde in der polnischen Grenzregion am Mittwoch die Suche nach toten Wildschweinen fortgesetzt. Rund 100 Freiwillige und 150 Soldaten der polnischen Armee durchkämmten das Gelände. Unklar ist nach Angaben des polnischen Agrarministers noch, wie das Virus in den Westen Polens gelangen konnte.

Der Deutsche Jagdverband mahnt zu erhöhter Wachsamkeit. Tote Wildschweine auf deutscher Seite müssten sofort gemeldet werden. Spaziergänger und Jäger sind derzeit dazu aufgerufen, die Funde toter Tiere an die zuständigen Veterinämter zu melden.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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