Afrikanische Schweinepest

ASP-Fall bei Hausschweinen in Großpolen

In Polens Veredlungshochburg Großpolen ist die ASP durch einen Ferkelverkauf in einen Mastschweinebestand eingeschleppt worden.

In Westpolen breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) immer weiter aus. Ende März wurde das Virus erstmals in einem Hausschweinebestand mit rund 23.700 Schweinen, darunter 8.000 Sauen, in der Woiwodschaft Lebus nachgewiesen. Die Behörden haben die Keulung des gesamten Bestandes angeordnet. Rund zwei Wochen später haben die polnischen Behörden jetzt einen weiteren ASP-Fall bei Hausschweinen bestätigt. Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich um eine Mastanlage mit rund 10.000 Tieren, die in der Gemeinde Więckowice westlich der Großstadt Posen in der Veredlungshochburg Großpolen liegt.

Wie top agrar Polska berichtet, wurde das Virus durch einen Ferkelkauf aus dem zuerst betroffenen Sauenbetrieb in der Woiwodschaft Lebus in den Bestand eingeschleppt. Demnach habe der Betrieb in Großpolen eine Partie von rund 1.000 Ferkeln von dem Betrieb in Lebus bezogen, bevor die ASP dort bestätigt wurde. Die Ferkel in der betroffenen Mastanlage in Großpolen zeigten rund zwei Wochen lang zunächst keine ASP-Symptome. Aufgrund des ASP-Geschehens im Herkunftsbetrieb der Ferkel wurden die Tiere in dem Betrieb in Großpolen jedoch vorsorglich beprobt und überwacht. Erst jetzt konnte das ASP-Virus bei den Masttieren nachgewiesen werden. Die Veterinärbehörden sind derzeit dabei, weitere Tierbewegungen abzuklären. Vorläufig gibt es keine Informationen darüber, dass Schweine von den beiden Betrieben an andere Orte in Großpolen verbracht wurden.

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In Polen ist die ASP in einem Hausschweinebestand ausgebrochen.


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