Afrikanische Schweinepest

ASP: Frankfurt/Oder baut Wildschweinzaun

Brandenburg intensiviert die Schutzmaßnahmen gegen die Einschleppung der ASP und will in nächste Woche mit dem Bau eines Wildzauns starten. Polen beauftragt unterdessen das Militär mit der Jagd.

Brandenburg hat die Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) intensiviert. Amtstierärztin Claudia Schütte kündigte an, dass in Frankfurt (Oder) und im benachbarten Landkreis Oder-Spree in der kommenden Woche mit dem Bau von Wildschweinezäunen am Oderdeich begonnen werden soll. Das berichtete die Märkische Oderzeitung (MOZ) am vergangenen Dienstag.

Dort wo kein Zaunbau möglich sei, werde mit sogenannten Duftzäunen gearbeitet, die die Tiere mit Buttersäure vergrämen sollen. Zudem forderte die Amtstierärztin die Jäger dazu auf, die Schutzmaßnahmen zu verstärken. Die Jagdreviere sollen flächendeckend und regelmäßig auf verendetes Schwarzwild sowie Wildschweine mit Krankheitssymptomen hin kontrolliert werden.

Polnische Armee soll Wildschweine schießen

Unterdessen gibt es Berichte, dass Polen die Armee zum Abschuss von Wildschweinen in betroffenen Gebieten einsetzen will. Der rbb zitiert Landwirtschaftsminister Jan Krzysztof Ardanowski mit den Worten, dass man es ohne Abschuss nicht schaffe. Die Gesetzesänderung soll außerdem Jäger verpflichten, Schwarzwild in von der Seuche betroffenen Gebieten zu schießen.

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