ASP: Infizierter Kadaver an Strand in Taiwan angespült

Ein mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierter Schweinekadaver wurde an einem Strand in Taiwan entdeckt. Wahrscheinlich stammte das angeschwemmte Tier vom chinesischen Festland.

Ein verendetes Schwein wurde am 31. Dezember 2018 in angespültem Müll am Strand der taiwanischen Insel Kinmen entdeckt. Die Insel liegt nur wenige Kilometer vor der chinesischen Küste. Wie das Fachmagazin Pig Progress berichtet, konnte das taiwanische Labor für Tiergesundheit das ASP-Virus im Kadaver nachweisen. Der Virusstamm ist nach Angaben des Landwirtschaftrates Taiwan (Council Of Agriculture) identisch mit dem Virusstamm auf dem chinesischen Festland.

Auf der Insel Kinmen gibt es 68 Farmen mit insgesamt 11.000 Schweinen. Auf den zehn Farmen, die sich im Umkreis von fünf Kilometern um den Kadaverfundort befinden, kam es zu keinem ASP-Ausbruch. Der Landwirtschaftsrat Taiwan rief Schweinehalter dazu auf, keine Speiseabfälle an Schweine zu verfüttern.

Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

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Feinstaub-Kritik: "Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft sind absurd"

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Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Demann

Interessant was da noch so mehr angeschwemmt ist. Gut das es jetzt keine Plastik Strohhalme mehr gibt

von Claus Sylvester

Wenn man....

Das Bild so betrachtet fällt mir nur ein: andere Länder andere Sitten....

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