ASP jetzt auch in der Mongolei

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus. Der ASP-Ausbruch in der Mongolei wirft Fragen auf, ob das Virus aus Russland oder China eingeschleppt wurde. In China wurden im Zuge der Seuchenbekämpfung bereits mehr als 916.000 Schweine gekeult.

Der erste ASP-Ausbruch in der Mongolei wurde in der Provinz Bulgan gemeldet, rund 270 km westlich von der Hauptstadt Ulan-Bator. Das berichtet das Fachmagazin Pig Progress. Auf einem Schweinebetrieb waren 85 Tiere mit dem Virus infiziert und 214 Schweine wurden gekeult. Unklar ist, ob das Virus aus Russland oder China in die Provinz Bulgan eingeschleppt wurde.

Das mongolische Landwirtschaftsministerium mahnte zu erhöhter Wachsamkeit und rief dazu auf, alle Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um die weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Die Mongolei ist ein Land mit geringem Schweinebestand. Nach Angaben der FAO wurden 2017 nur rund 32.000 Schweine im Land gehalten. Die Schaf- und Ziegenhaltung ist wesentlich verbreiteter.

In der Zwischenzeit wurde in China ein weiterer ASP-Ausbruch in der Provinz Gansu im Nordwesten bekannt. Zwei Farmen mit insgesamt 190 Tieren waren betroffen. 143 Schweine waren mit dem Virus infiziert, 37 Tiere waren bereits verendet. Nach Angaben der chinesischen Behörden wurden im Zuge der Seuchenbekämpfung bereits mehr als 916.000 Schweine gekeult. Ein Lebensimpfstoff gegen die ASP werde erforscht und entwickelt, teilten die Behörden mit.

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Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Gerner

Von wegen "gekeult"

Unter "Keulen" verstehe ich etwas anderes. Wenn man folgendem Video https://www.youtube.com/watch?v=rQ-bQNNnxI4 Glauben schenken darf, werden (mutmaßlich in China) derzeit massen von Schweinen dahingemeuchelt. Und https://www.youtube.com/watch?v=jNU6dLL1HP4 Achtung: Der Anblick ist nur schwer zu ertragen.

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