ASP-Schutz beim Tiertransport: 12 Praktikertipps für Ihren Betrieb Premium

Welche Hygieneregeln Sie beachten müssen, damit die Afrikanische Schweinepest nicht durch Viehtransporter eingeschleppt wird, erläutern Prof. Dr. Marc Boelhauve und Nicole Geisthardt, FH Südwestfalen, in der aktuellen top agrar, Spezialprogramm Schwein.

Welche Hygieneregeln Sie beachten müssen, damit die Afrikanische Schweinepest nicht durch Viehtransporter eingeschleppt wird, erläutern Prof. Dr. Marc Boelhauve und Nicole Geisthardt, FH Südwestfalen, in der aktuellen top agrar, Spezialprogramm Schwein. 1. Zufahrt klar regeln! Nehmen Sie den Fahrzeugverkehr in Ihrem Betrieb kritisch unter die Lupe und führen Sie klare Regeln ein. Lassen Sie den Viehtransporter am besten erst gar nicht in den sensiblen Weißbereich hinein. Im Idealfall ist diese kritische Zone eingezäunt. Ist das nicht möglich, sollten Sie die Zufahrten durch Hinweisschilder kennzeichnen. Verladerampe, Futtersilos, Kadaverlager und Güllesilos sollten in jedem Fall von Außen erreichbar sein. 2. Kleidung checken Nehmen Sie den Fahrer des Tiertransporters in Empfang und achten Sie auf seine Kleidung. Hat er die Arbeitskleidung bereits an? Wenn ja: In welchem Zustand sind Stiefel und Overall? Entscheiden Sie anhand der Sauberkeit, ob Sie dem Fahrer betriebseigene, saubere Kleidung, Stiefel und Handschuhe zur Verfügung stellen. Optimal eignen sich auch Einwegoveralls. 3. Transporter sauber? Werfen Sie dann einen Blick in das Innere des Viehtransporters. Kommt er gereinigt auf Ihren Hof? Kritische Ecken sind die Decke des Fahrzeugs, Lüftungsöffnungen, Scharniere, Aufkantungen, die Unterseiten der Zwischenwände, Gitterstäbe und Treibehilfen. Ist alles sauber, oder sind Schmutzreste erkennbar? Machen Sie im Zweifelsfall den Wischtest mit einem frischen Zellstofftuch (Zewa). Bleibt das Tuch sauber? 4. Kontrollbuch prüfen Das Desinfizieren lässt sich nicht so leicht prüfen, zumindest nicht mit bloßem Auge. Für längere Tiertransporte über 50km Entfernung müssen für Zugmaschine und Anhänger separate ...

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Feinstaub-Kritik: "Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft sind absurd"

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