Afrikanische Schweinepest

ASP: Staatssekretärin Kasch informiert sich vor Ort

Die Leiterin des ‚Zentralen Krisenstabes Tierseuchen‘ sondiert am kommenden Dienstag die Lage vor Ort.

Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Beate Kasch, reist am kommenden Dienstag nach Brandenburg, um direkt aus Potsdam eine Sitzung des Zentralen Krisenstabs Tierseuchenbekämpfung zu leiten. Der Zentrale Krisenstab ist beim Ausbruch einer Tierseuche das übergeordnete politische Entscheidungsgremium. Neben der Leiterin sind die Amtschefs der zuständigen Ministerien der Länder, die für die Tierseuchenbekämpfung zuständig sind, sowie das zum Bundesministerium gehörende Friedrich-Loeffler-Institut Mitglieder des Gremiums.

Reichen die Schutzmaßnahmen aus?

Vor Ort wird sich Staatssekretärin Kasch mit den zuständigen Behörden auch über den aktuellen Stand der Infektionslage und die entsprechenden Schutzvorkehrungen austauschen. Dabei wird es auch darum gehen, an welchen Stellen das Bundesministerium das Land Brandenburg und die zuständigen Behörden weiter unterstützen kann, damit die Ausbreitung der ASP verhindert wird.

Bisher 13 amtlich bestätigte ASP-Funde

Bis Freitagabend (18.09.20) wurden vom Friedrich-Loeffler-Institut dreizehn ASP-Funde bei Wildschweinen amtlich bestätigt, alle im bereits ausgewiesenen gefährdeten Gebiet. Aufgrund der neuesten Funde musste jedoch die Kernzone erheblich ausgeweitet werden. Zudem wurde eine Pufferzone eingerichtet. Die Suche nach weiteren Wildschweinkadavern läuft auf Hochtouren, unter anderem auch mit speziell ausgebildeten Suchhunden, Hubschraubern und Wärmebildkameras.


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Diskussionen zum Artikel

von Wilhelm Grimm

Haben die Polen uns was verheimlicht ?

Diese Politiker und Fachleute, die auch dabei sind, müssen sich in Polen besser informieren.

von Hans Gerd Behrens

Zentraler Krisenstab, Sperrzäune

Ein zentraler Krisenstab ist schon zwingend notwendig. Dazu auch die Anwesenheit von Staatsekretärin Frau Kasch. Die aktuellen Schutzmaßnahmen scheinen vollkommen unzureichend. So wird das wohl nichts mit der Eingrenzung der ASP... Hier sind Entscheidungen gefordert um die Schäden ... mehr anzeigen

von Thomas Föing

Hauptsache erstmal medienwirksam agieren.....

...fakt ist, Wildschweine sind schlauer als Politiker!

von Andreas Gerner

Vor Ort

in Potsdam oder in der Kernzone?

von Wilhelm Grimm

Vor Ort natürlich, nur das bringt Presse.

Das hat Seehofer bei der Vogelseuche auch werbewirksam ,"mit Gummistiefeln bewaffnet", so gemacht, auch Frau Künast hat bei "BSE" auf dem Klavier gespielt.. So wird man heute zum Krisenmanager hoch gepuscht ! Aber alle Achtung: Frau Klöckner hat der Versuchung widerstanden !!!

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