Schweinepest

ASP: Ukrainischer Großbetrieb keult 95.000 Schweine

In der Ukraine fiel jetzt ein Großbetrieb mit 95.000 Schweinen der Afrikanischen Schweinepest zum Opfer.

In der Ukraine hat es kürzlich einen ASP-Ausbruch in einem der größten Schweinehaltungsbetriebe des Landes gegeben. Wie das dänische Fachmagazin „Landbrugs Avisen“ berichtete, handelt es sich um ein größtenteils in dänischer Hand befindliches Unternehmen in der Region Lemberg, unweit der Grenze zu Polen. Der Betrieb gehört mit einem Schweinebestand von 95.000 Tieren zur Top Ten der ukrainischen Großerzeuger.

Die ASP-Infektion wurde nach Angaben von „Landbrugs Avisen“ inzwischen von den zuständigen Veterinärbehörden bestätigt. Mit der Keulung des gesamten Bestandes sei sofort begonnen worden. Die Keulung dürfte sich aber wegen der Betriebsgröße schätzungsweise elf Tage hinziehen.

Nach Auskunft der dänischen Unternehmensleitung steht die seit 2007 betriebene Hofstelle entsprechend den seuchenrechtlichen Anordnungen für die nächsten 40 Tage unter Quarantäne. Man rechne damit, dass der Betrieb in etwa vier Monaten seine Arbeit wieder aufnehmen kann.


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von Heinrich Roling

Wie gelang das Pestvirus in den Bestand? An welcher Stelle haben die Maßnahmen zur Abwehr der Einschleppung der ASP nicht ausgereicht?

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