ASP versetzt Rumäniens Bauern in Panik

In Rumänien breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) immer weiter aus. Laut Daten des Tierseuchenmeldesystems (ADNS) der Europäischen Union nahm die Zahl der neu entdeckten Fälle allein in der ersten Juliwoche um 99 Ausbrüche zu; betroffen waren 96 Hausschweine und drei Wildschweine.

In Rumänien breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) immer weiter aus. Laut Daten des Tierseuchenmeldesystems (ADNS) der Europäischen Union nahm die Zahl der neu entdeckten Fälle allein in der ersten Juliwoche um 99 Ausbrüche zu; betroffen waren 96 Hausschweine und drei Wildschweine. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn in mehreren Landesteilen bereits 303 ASP-Nachweise bestätigt, fast alle bei Nutzschweinen. Nach Schätzungen der Branchenvereinigung der Züchter und Exporteure von Rindern, Schafen und Schweinen (ACEBOP) belaufen sich die durch die Tierseuche verursachten Schäden in Rumäniens Landwirtschaft bereits auf viele Millionen Euro. Sollte sich die ASP unkontrolliert ausbreiten, könnte auch die Milliardengrenze überschritten werden.

Der Verbandspräsident der Schweinefleischproduzenten Rumäniens (APCPR), Ioan Ladosi, berichtete, dass „unter den Bauern echte Panik herrscht“. Er gehe davon aus, dass sich das Virus weiter verbreiten werde; die Frage sei nur, „wie schnell und in welche Richtung“ der Prozess ablaufen werde. Der Branchenvereinigung zufolge sollten durch die ASP verursachte finanzielle Schäden auch aus EU-Haushaltsmitteln erstattet werden.

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