Sicherheitsgefahr

Australien kämpft gegen illegale Schweinefleischimporte

In Australien findet der Zoll immer mehr illegal eingeführtes Schweinefleisch. Angesichts der damit drohenden Einschleppung von Krankheiten zeigt sich die Regierung alarmiert.

Von November 2018 bis Mai 2019 sind an Australiens Grenzen insgesamt 23 t an Schweinefleisch sichergestellt worden, die illegal eingeführt werden sollten; wöchentlich müssen teilweise über 1.000 Schweinefleischprodukte auf Flughäfen und in Postzentren aus dem Verkehr gezogen werden.

Alarmiert über die Verstöße gegen die Biosicherheitsbestimmungen zeigte sich jetzt Australiens Landwirtschaftsministerin Bridget McKenzie, angesichts der großen Einschleppungsgefahr der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Sie monierte, dass anscheinend die Botschaft in der Öffentlichkeit noch nicht angekommen sei, dass strikt auf die Einhaltung der Biosicherheitsanforderungen geachtet werden müsse.

Um dies zu ändern soll nun eine neue nationale Webseite zur Biosicherheit freigeschaltet werden. Diese richtet sich mit zugeschnittenen Inhalten insbesondere an Zielgruppen wie Reisende, Transporteure, Handelsunternehmen, Veterinäre, Landwirte, Gärtner und Fischer, aber auch an Personen, die ausländische Fleischerzeugnisse im Internet bestellen.

„Die australische Regierung nimmt es ernst, dass die Gesellschaft Zugang zu den Informationen hat, die sie benötigt, um ihre Rolle bei der Bewältigung von Biosicherheitsbedrohungen zu spielen“, betonte McKenzie.


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