Bayern: Deutlich weniger Sauen

Die Sauenhaltung in Bayern ist weiter stark rückläufig, weshalb zunehmend Ferkel außerhalb Bayerns zugekauft werden müssen. Dies belegen laut Tierhaltungsreferent Dr. Johann Ertl Zahlen, die das Statistische Landesamt ermittelt hat.

Besamung von Sauen (Bildquelle: Heil)

Die Sauenhaltung in Bayern ist weiter stark rückläufig, weshalb zunehmend Ferkel außerhalb Bayerns zugekauft werden müssen. Dies belegen laut Tierhaltungsreferent Dr. Johann Ertl Zahlen, die das Statistische Landesamt ermittelt hat.

Die letzte Schweinebestandserhebung hat ergeben, dass der Sauenbestand im Vergleich zum Vorjahr um 7 % abgenommen hat. Bei den Ferkeln lag der Rückgang bei 5,5 %. Während auch die Anzahl der in Bayern gehaltenen Mastschweine mit -1,2 % leicht rückläufig war, stieg der Bestand an Jungschweinen um 3,5 %.

Laut Ertl ist es die Summe der Auflagen, die die Existenz der Ferkelerzeuger bedroht. Deshalb sei die Initiative der bayerischen Staatsregierung zur Fristverlängerung für die betäubungslose Ferkelkastration entscheidend, um die Voraussetzungen für den Vierten Weg zu schaffen. „Andernfalls wird sich die aktuell schon zu beklagende Verlagerung der Ferkelerzeugung aus Bayern und Deutschland hinaus ganz massiv verstärken“, so Ertl.

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Diskussionen zum Artikel

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von Wilhelm Gebken

Wie schon mehrfach erwähnt: Es ist so gewollt!

Eine gewisse Frau Merkel konnte sich nur deswegen solange an der Macht halten, weil sie bei sämtlichen unangenehmen Themen rechtzeitig umgeschwenkt ist, diese zu ihren eigenen gemacht hat oder auf andere Art erledigt hat, bevor es zu Stimmenverlusten für sie gekommen ist. Dasselbe gilt analog für die Schweinefleischerzeugung: Immer mehr links/grüne Entscheidungsträger (fangen Sie ruhig wieder an zu hyperventilieren Herr Ilchmann), egal ob in Kindergärten oder sonstigen Einrichtungen, verbannen neben den Kreuzen an der Wand immer öfter das Schweinefleisch aus ihren Speiseplänen oder verunglimpfen es auf andere Art und Weise. Die Eberproblematik gehört ebenfalls zu dieser Strategie: Wer den ekeligen Ebergeruch einmal beim Essen wahrgenommen hat, wird nie wieder Schweinefleisch essen. Warum also sollten Politik und Behörden einen winzig kleinen Produktionszweig schützen, wenn doch so viele und inzwischen so mächtige Interessengruppen kein Schweinefleisch in Deutschland mehr dulden wollen? Mit Tierschutz, Klimaschutz und Umweltschutz hat das jedenfalls überhaupt nichts zu tun.

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