Tierwohl

Bayern: Grüne fordern Verbot von Vollspalten und CO2-Betäubung

Die Grünen in Bayern fordern einen Umbau der Schweinehaltung: Neue Ställe sollten nur noch genehmigt werden, wenn die Tiere auf Stroh stehen. Der Markt dürfe nicht über dem Tierwohl stehen.

Die Grünen im bayerischen Landtag drängen auf Verbesserungen in der Haltung von Mastschweinen im Freistaat. Auch Schweine hätten ein Recht auf ein tierwürdiges Leben, sagte die Politikerin Rosi Steinberger in München. Mit insgesamt sieben Anträgen wollen die Grünen die Zukunft der konventionellen Schweinehaltung gestalten und die bayerische Staatsregierung zum Handeln bewegen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Den Grünen gefällt es u.a. nicht, dass Mastschweine durchweg auf Vollspaltenböden stehen. Stattdessen dürften nur noch eingestreute Ställe ohne Beton-Vollspalten und mit verschiedenen Funktionsbereichen genehmigt werden. Auch der tierwohlgerechte Stall-Umbau müsse erleichtert werden.

Auch mit der CO2-Betäubung im Schlachthof ist Steinberger nicht einverstanden, weil das „sehr belastend“ für die Tiere sei. Sie wünscht sich den Einsatz von Edelgasen, die sich besser für die Betäubung eignen sollen.

Dass die Landwirte derzeit kaum investieren, liegt ihrer Ansicht nach an der Unsicherheit bei der Gesetzgebung. Sie bräuchten daher jetzt Verlässlichkeit und Festlegungen, wie die Schweinehaltung im Freistaat aussehen soll. Grundsätzlich dürfe aber laut Steinberger ein tierwürdiges Leben nicht Wettbewerb und Preisdruck zum Opfer fallen.

Für den Verkauf im Laden fordern die Grünen schließlich eine klarere Kennzeichnung. So müsse das Siegel "Geprüfte Qualität Bayern" vom zuständigen bayerischen Landwirtschaftsministerium ergänzt werden. Die Hoffnung der Grünen: Wenn die Indikatoren des bundesweiten Tierwohlkennzeichens auch für das bayerische Siegel gelten, erhielten die Schweine im Freistaat spürbar bessere Haltungsbedingungen.

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D E T A I L S

Am Schlachtband zeigt sich die Haltung

Beim Schlachten und Verarbeiten von Nutztieren in Bayern müssen die Belange des Tierwohls und der Respekt vor anderen Lebewesen laut Steinberger einen höheren Stellenwert erhalten.

"An den Schlachthöfen zeigt sich, wie die Tiere vorher gehalten wurden. So lassen sich bei der Schlachttierkontrolle oft erhebliche Haltungsschäden nachweisen", schreibt die Politikerin weiter.

Kritik äußert sie auch an der Verwertung vorhandener Daten. Die Erhebung und fachgerechte Nutzung der Daten birgt ihrer Ansicht nach ein hohes Potenzial zur Verbesserung der Haltung und des Tierwohls in Bayern. "Landwirte und Tierärzte sind maßgeblich für Gesundheit und Wohlbefinden der Nutztiere sowie die Qualität tierischer Produkte verantwortlich. Von beiden Seiten wird schon heute eine Reihe von Daten erhoben. Es mangelt jedoch am Gleichklang in der Erhebung und an der zentralen Datenzusammenführung."

Einen schärferen Blick unter Tierwohlaspekten brauche es auch auf Tierkörperbeseitigungsanlagen. Tiere, die dort angeliefert werden, seien in den Herkunftsbetrieben teils aus unbekannten Gründen verendet. Mit einer verpflichtenden Erfassung der Befunde könnten „Problembetriebe“ identifiziert und die Lebensmittelaufsicht gezielt eingesetzt werden, meint Steinberger.

Forderungen der bayerischen Grünen (Original-Wortlaut):

I. Einrichtung einer zentralen Tiergesundheitsdatenbank

In einer zentralen Tiergesundheitsdatenbank laufen Daten zusammen, die zum Großteil bereits erhoben werden. Dazu gehören Daten aus der amtlichen Fleischbeschau, der Schlachttier- und Fleischuntersuchung, Lebensmittel- und Tierschutzkontrollen, Tierarzneimittelabgaben und Mortalitätsraten, Leistungsdaten, Sektionsbefunde aus Tierbeseitigungsanstalten. Hierbei ist eine Harmonisierung bei der Erfassung der Daten geboten.

Hierzu sollen in Zusammenarbeit mit LGL, StMELF, StMUV und der BAG für Fleischhygiene und Tierschutz passende Weiterbildungen für Veterinäre erarbeitet werden. Ebenso ist eine Harmonisierung mit den Tiergesundheitsdatenbanken der anderen Bundesländer erstrebenswert. Die erhobenen Daten müssen darüber hinaus in anonymer Form für die systematische Auswertung durch Dritte (z.B. Forschungsinstituten) nutzbar gemacht werden, sodass Tierschutzindikatoren gezielt ausgewertet und verbessert werden können.

II. Blick auf die Tierkörperbeseitigung schärfen

In Tierkörperbeseitigungsanstalten werden verendete oder notgetötete Tiere entsorgt. An diesen Tieren werden defizitäre Haltungsbedingungen besonders deutlich sichtbar. Durch eine standardisierte Überwachung von Tierkörperbeseitigungsanlagen könnten Problembetriebe besser identifiziert und Tierskandalen vorgebeugt werden.

In Tierkörperbeseitigungsanlagen müssen daher standardmäßige Einzeltierkontrollen von angelieferten Tieren eingeführt werden, ähnlich der amtlichen Fleischbeschau. Die erhobenen Daten müssen für die Lebensmittel- und Tierschutzüberwachung nutzbar gemacht werden. Auch in Verarbeitungsbetrieben tierischer Nebenprodukte sind stichpunktartige Kontrollen einzuführen.

III. Forschung zu alternativen Betäubungsverfahren im Schlachtprozess

Über 3,5 Millionen Schweine werden in Bayern jährlich geschlachtet. Die Betäubung erfolgt in großen Schlachtbetrieben meist mit CO2-Gas. Es gibt bereits Forschungen zum Einsatz von Edelgasen, die sich als tierschonendere Betäubung eigenen als die bisher gängigen Methoden. Forschungen wie diese sind weiter aktiv zu betreiben und in der Praxis zu unterstützen, sodass der Schlachtprozess tierschonender gestaltet werden kann.

IV. Staatliche Tierwohlkriterien in das GQ Bayern Siegel einbinden

Um den Verbrauchern eine transparente Entscheidung unter Tierwohlaspekten an der Ladentheke zu ermöglichen, muss das Siegel „Geprüfte Qualität Bayern“ um Tierwohlindikatoren ergänzt werden. Derzeit ist das Siegel hauptsächlich eine Herkunftskennzeichnung. Hinzukommen müssen Qualitätskriterien der Tierhaltung, um heimischen Landwirten neue Vermarktungswege zu eröffnen.

Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) verwaltet das Siegel und ist aufgefordert, die Indikatoren des Bundes-Tierwohlkennzeichens der Stufe 2 in das GQ Bayern Siegel zu integrieren. Die Schweine kämen so in den Genuss deutlich besserer Haltungsbedingungen.

Antragspaket Schlachtung

Dem Lebewesen Schwein gerecht werden

Die Zukunft der konventionellen Schweinehaltung in Bayern muss laut Steinbereger im Sinne der Tiere gestaltet werden. "Ihr Recht auf ein tierwürdiges Leben darf nicht dem gnadenlosen Wettbewerb auf dem Weltmarkt geopfert werden. Die schwarz-orange Landesregierung ist gefordert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, das Tierwohl von konventionell gehaltenen Schweinen zu verbessern. Eine Neuausrichtung der konventionellen Schweinehaltung ist dringend erforderlich, um eine zukünftig tragfähige Landwirtschaft zu ermöglichen.

Rosi Steinberger

Rosi Steinberger (Bildquelle: gruene-ebersberg.de)

Folgende Maßnahmen müssen ihrer Meinung nach schnellstmöglich umgesetzt werden (Original-Wortlaut):

I. Einrichtung einer zentralen Datenbank zur Erfassung von Schweineställen

Die Daten für Genehmigungen und den Bau von Schweineställen sowie die bayernweiten Betriebsaufgaben bei der Schweinezucht und -haltung werden bislang nur dezentral erfasst. Benötigt wird eine zentrale Erfassung für Schweineställe in Bayern, damit die Staatsregierung ihren regulatorischen Aufgaben nachkommen kann. Vor allem angesichts der Gefahr eines Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist es dringend erforderlich, Stallsysteme und insbesondere Außenklimaställe zentral zu erfassen. Nur so wird eine flächendeckende Bekämpfung und passende Beratung der Tierhaltungsbetriebe im Vorfeld und beim Eintreten eines ASP-Ausbruchs ermöglicht.

Auch hinsichtlich der Weiterentwicklung der bayerischen Tierhaltung ist die Datenbank eine unverzichtbare Basis, um Fördermöglichkeiten zu eruieren und Entwicklungspotenziale zu erkennen.

II. Schweineställe tiergerecht genehmigen und bauen

Die Zukunft der Schweinehaltung lässt sich u.a. durch die Änderung der Tierschutz-Nutztierverordnung auf Bundesebene gestalten. Daher ist es erforderlich, diese abzuändern. Künftig sollen Genehmigungen nur noch für eingestreute Ställe ohne Beton-Vollspalten und mit verschiedenen Funktionsbereichen möglich sein. Tierwohlgerechter Stallumbau muss erleichtert werden und bei Neugenehmigungen von Ställen soll zukünftig standardmäßig geprüft werden, ob ohne hohen baulichen Aufwand ein Umbau zu höheren Standards der Tierhaltung möglich wäre.

III. Zukunftsplan Schweinehaltung und Beratungsinitiative für Tierhaltungsbetriebe

Angesichts vieler bevorstehenden Veränderungen in der Schweinehaltung und großer Verunsicherung bei den Erzeugern, brauchen wir ein Zielbild für die Schweinehaltung in Bayern. Dieses ist zu formulieren, durch Förderung von Haltungsbetrieben und den Aufbau von Vermarktungswegen zu verfolgen und die landwirtschaftliche Beratung ist danach auszurichten. Das Zielbild beinhaltet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse wie:

  • die Trennung der Funktionsbereiche,
  • ständigen Zugang zu Beschäftigungsmaterial und Raufutter
  • das Ende nicht-kurativer Eingriffe und Alternativen zum Vollspaltenboden.

"Das Zielbild muss außerdem in die landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung, in die Agrarforschung und an den staatseigenen Behörden integriert werden. Durch eine Verständigung auf einen Zukunftsplan mit entsprechenden Maßnahmen kann endlich Planungssicherheit für Erzeugerbetriebe, Verarbeitung und Handel geschaffen werden", so Steinberger abschließend.

Antragspaket Schweinehaltung


Diskussionen zum Artikel

von Peter Held

Praktische Fragen zur Strohhaltung

Gibt es genügend Stroh auf dem Markt - als Ackerbaubetrieb benötige ich sämtliche Erntereste zur Humusbildung und -balance? In unserer nördlichen Ackerbauregion ist Stroh deshalb ein teures Mangelprodukt. Wie schaut das Kosten-, Nutzungsverhältnis bei Strohhaltung aus? Wie hoch ist ... mehr anzeigen

von Sebastian Altmann

Anderer Umweltvorschlag für Grüne

Die Umwelt liegt den Grünen am Herzen - Ihr gutes Recht. Mal ein ganz anderer Umweltvorschlag: Neue Radwege nur noch als Staub und Schlammpisten! Würde der Landschaftsversiegelung entgegenwirken und es würden Biotope für Eidechsen und Kreuzottern entstehen. Zugegeben klingt etwas ... mehr anzeigen

von Guido Müller

Das Radwege-Thema

ist in der Stadt und auf dem Land ein großes Thema. Ich muss Ihren Kommentar voll befürworten. Da wird sogar von Enteignung von Winzern/ Landwirten gesprochen, um Radwege zu verbinden. Gute Feldwege reichen nicht, es muss befestigt und sicher sein. Winzer müssen jetzt sogar beim ... mehr anzeigen

von Stefan Hezel

Grüne Ideeologie

Die grüne Ideeologie ist so schlimm wie einst die Braune nur mit anderem Schwerpunkt!!!!! Deutschland hat soviel Zukunft wie eine Brausetablette im Wasserglas Ich empfehle meinen Kindren schon lange auszuwandern. Deutschland schafft sich ab und alle helfen mit

von Rudolf Rößle

Todesargument

In 1000 Jahren wird man noch vom (...) sprechen. Von den Grünen in 30 Jahren vielleicht niemand mehr.

von Andreas Kraus

Vollspaltenboden

Gilt das auch für Hunde Katzen und Kanarienvögel ? Wie siehts mit Reit und Sportpferden aus ? Denke das ist ein anderer Markt. Wer braucht dressierte Hunde zur Volksbelustigung? Ponys die den ganzen Tag im Kreis laufen? Wir hatten vor 25 Jahren Dänische Aufstallung . Waren ... mehr anzeigen

von A. B.

Forderung der Grünen absolut richtig!

Auszug aus §2 Tierschutzgesetz: "Wer ein Tier hält, muss 1. das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen; 2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgerechter Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen ... mehr anzeigen

von Joachim Pehle

Starkter Tobak hinter der Maske des Unbekannten

Liebe*r A.B. (m.w.d),- hier wird mit Klarnamen kommentiert! Wer hält den Gesetze und ethische Normen nicht ein, wenn er nicht-kurative Eingriffe und Vollspaltenböden verwendet? Ich füge meinen Schweinen nicht ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zu. Die ... mehr anzeigen

von Rosi Brase

Bloß nichts ändern ...

Es handelt sich um Tiere, Säugetiere, die Mutterinstinkte haben! Ein Ferkel ist schon bald auf dem Stand eines 3jährigen Kindes, ist witzig, neugierig! Ich wünsche allen, die die Schweine als Sache betrachten, dass sie im nächsten Leben als Schwein auf die Welt kommen ...

von A. B.

Ehrfurcht vor dem Leben und Mitgefühl

Ganz Ihrer Meinung: Man beobachte nur einmal eine Sau, die in einer Strohbucht kurz vor der Geburt ein Nest für ihren Nachwuchs baut. Und wie sie anschließend ihren Mutterinstinkt auslebt und sich rührend um den Nachwuchs kümmert. Wenn die Buchten richtig konzipiert sind, sind die ... mehr anzeigen

von Andreas Kraus

Vollspaltenboden

Welcher grüner hatte schon mal ein Schwein mit der Gabel gemistet ? Bin gespant welche Themen die Grünen haben wenn sie mit der Landwirtschaft fertig sind ?

von Marc Rollinger

Wehret den Anfängen

Leider liegt der Karren der Landwirtschaft zu weit im Dreck, die Dilettanten welche sich hintere der grünen Partei aufblasen, werden die deutsche Landwirtschaft kaputt machen und ihre eigene Märchenwelt aufbauen. Dass Künastähnliche Gestalten immer zahlreicher werden, wen wunderts. ... mehr anzeigen

von Reiner Matthes

Ich frage mich ernsthaft, ob hinter solchen Forderungen

ignorantes Gutmenschentum oder schnöde Machtgier unter Zuhilfenahme populististischer Sprüche steckt.

von Josef Doll

Das Model das immer wirkt !!

Wenn du etwas verhindern willst man es teuer. Habe ich noch Lobbyisten wie Nabu, Greenpeace ,.... an der Hand wo alle jeweils eine Meldung alle 3 Wochen an die Presse gibt die auch noch eine Heiligenschein um das Haupt haben . Wird Wahres falsch und falsches Wahr . Zumindest das was ich ... mehr anzeigen

von Gerd Ulken

Vollspaltenböden

Der Italiener sagt über die deutschen Grünen: krank in die Kopf ....und so ist es auch !

von Wilhelm Grimm

Und die Polen sagen: Euch Deutschen geht es zu gut.

Ihr bracht mal wieder.......den Rest verschweige ich und weil ich es auch NICHT will.

von Karlheinz Gruber

Wann haben die Tiere in der Natur Stroh?

Doch nur jetzt in der Erntezeit. in ein paar Wochen ist dies für die Wildschweine wieder Geschichte. Und dann? Ich werde mich jetzt dann auf die Suche nach den Strohlagern der Wildschweine machen. Dann kann man dort gezielt alle Wildschweine abpassen. Das ist doch die Logik von den ... mehr anzeigen

von Karlheinz Gruber

Wir müssen das von den Grünen aufnehmen

und sofort als Ausgleich die Schließung der Grenzen fordern. Nichts, aber auch rein gar nichts was nach unseren Standards produziert wurde, darf noch zu uns rein. Dann ist schnell ruhe mit der Verlagerung ins Ausland. Also gehen wir sofort alle Grünen an, und fordern die ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Leider nicht WTO konform.

Und Auto- und Waffenexportland Deutschland wird sich mit denen niemals anlegen

von Wilhelm Grimm

Die Grünen sind gefährlicher als sie sich nach außen zeigen !

Und die CDU/CSU will am liebsten mit denen zusammen eine Regierung bilden, habe ich gehört. Da muss der Bauernverband seine ständigen Bekundungen, politisch neutral sein zu wollen, sehr schnell über Bord werfen.

von Sebastian Altmann

Die CDU/CSU!

Mit der politischen Farbe "schwarz" lässt sich alles wunderbar übertünchen von hellgrün über dunkelbraun bis knallrot!

von Christian Bothe

Grüne...

@Steffek,toll die Dame hat beim Biologen Hofreiter gearbeitet...Das erklärt doch alles.Da hätte sie sich das Diplom als Agr.Ing. sparen können...

von Guido Müller

Beängstigend

dass jemand mit dieser Herkunft und wissen so weit von der Realität abdriftet. Wiki: "Steinberger wuchs auf einem Bauernhof bei Taufkirchen (Vils) auf. Von 1966 bis 1980 ging sie zur Schule, welche sie in Landshut mit dem Abitur abschloss. Danach studierte sie ... mehr anzeigen

von Marc Rollinger

Die Grünen sind ideologisch radikalisiert

Die hören nicht auf bis der letzte Tierhalter kaputt gemacht ist. Dann können sie in Ruhe ihr Veggiefood fressen und wir haben heile Welt in Zentraleuropa. Mich kotzt die grüne Politik an...

von Christian Bothe

Die Grünen...

Können die nicht einfach mal die K..... halten. Wer ist diese Steinberger eigentlich? Keine Ahnung von LW und populistisch versuchen zu argumentieren. Grauenvoll! Es geht um Nutztiere und nicht um die „Haltung“ von Menschen ( denen geht‘s manchmal schlechter in einigen Staaten).

von Gerhard Steffek

Keine Ahnung von LW

Leider kann man das nicht ganz behaupten, wuchs sie doch auf einem Bauernhof auf und hat Agrarwissenschaft studiert und als Diplom-Agraringenieurin abgeschlossen. Einfach mal ihre Vita auf Wikipedia lesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Rosi_Steinberger). Sofern, bzw. solange, man noch ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Strohballen

der wird dann mehr kosten als die Bauern für ein Mastschwein erhalten.

von Wilfried Maser

wir sind noch nicht am Ende

wie man sieht ist eine Forderung durch, kommt sofort die nächste. Zu unseren Zukunftsaussichten: "Schlimmer geht immer"

von Stefan Binkele

Kein Vertrauen

Die in der Tierhaltung tätigen Menschen kommen bei den Grünen offenbar nicht vor. Aus diesem Pamphlet spricht tiefstes Misstrauen den Bäurinnen und Bauern gegenüber. Über die Bezahlung bzw. die wirtschaftlichen Folgen kein Wort. Wenn der Marktdruck nicht die Haltungsbedingungen ... mehr anzeigen

von Jürgen Dauch

Stroh ist nicht das reine Schweineglück!

Schade, dass sich Dr. Meiler hier vor den ideologischen Karren der Grünen spannen lässt. Die Forschungen der letzten Jahre ergeben ein anderes Bild. Die Bursen, die Dr. Meiler beschreibt haben ihre Ursache zum Glück nicht vom Spaltenboden, sondern sind Ergebnisse von Fütterungsfehlern ... mehr anzeigen

von Günter Schanné

SINS

SINS hat ein komplett anderes Krankheitsbild als die Technopathien, die als akzessorische Bursen bei Mastschweinen auftreten.

von Harald Butenschön

Wer will nochmal...

Wer hat noch nicht? Ab vom Hof, aber nicht über' s geharkte - soll das Volk doch sehen, wo was zum Essen gibt!!!

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Rette sich

wer noch kann.

von Johann Sickinger

Back to the roots

Wir Bauern sind gerade dabei die Gülledüngung so zu perfektionieren (Sektionskontroll,NIR-Sensor, Bodennah),dass man auf so gute Ergebnisse bei der Verteilung kommt, wie beim Mineraldünger streuen. Und jetzt sollen wir wieder auf Stroh und Miststreuer umstellen, wäre ungefähr so, ... mehr anzeigen

von Bernhard Karrer

Mist durch die Biogas...dann wird's wieder flüssig;-)

von Gerhard Steffek

Man beachte!!!

die Strohhaltung ist ja nur ein Aspekt ihrer Forderungen. Ein weiterer Punkt ist ihre Überwachung. Sicherlich mag es nicht schaden - und genaugenommen ist es auch sinnvoll - die Überwachungsergebnisse zentral zu sammeln, aber was alles gesammelt werden soll, daß sollte zu denken ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Da haben wir ja noch mal Glück gehabt,

dass der Ministerpräsident diese Strohschweine-Nische für sich noch nicht entdeckt hat.

von Helmut Wehr

kommt noch

von Wilhelm Grimm

Tierwohl ?

Rosi sollte ihren engen Horizont erweitern und Partei ergreifen, und den Ärmsten dieser Welt bestes keimfreies Stroh kostenfrei liefern, damit die sich menschenwürdig betten können. In unseren städtischen Slums sollte sie vorher üben, üben, üben und immer üben !!!

von Gerhard Steffek

Im Grunde -

hat sie ja eigentlich Recht. Aber das die Schweine heute nicht mehr auf Stroh stehen, hat der Landwirt doch in erster Linie nur der landwirtschaftlichen Beratung zu "verdanken". Gesteuert durch die Politik, die damals die Versorgungssicherheit in den Vordergrund stellte und der ... mehr anzeigen

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Im Grunde hat Sie

eigentlich nicht Recht. Ich hab 20 Jahre Schweine auf Stroh gehalten. Mit der Karre und der Gabel ausgemistet, später mit dem Seilzug und dem Frontlader. Aber den Schweinen ging es gesundheitlich nie so gut wie Heute in unserem konventionellen Stall mit Lüftung, Kühlung und Heizung, je ... mehr anzeigen

von Bernd Croonenbroek

Die Grünen Hassprediger

sollten erst mal dafür sorgen das es den Menschen in Deutschland gut geht !!! -Obdachlose schlafen auf Beton auf der Straße, kein Stroh oder Bett !!! -Harts 4 mit Fleisch versorgen für eine ausgeglichene Nahrung !!! - Außerhalb Europa erst mal die Tierhaltung auf Deutschen Standard ... mehr anzeigen

von Michael Prantl

Spaltenboden

Es ist doch im Klartext so, dass die Grünen die Landwirtschaft in Deutschland systematisch kaputt machen. Sie werden doch im Ernst nicht glauben dass ein Landwirt in Zukunft die Schweine wieder auf Stroh hält wie vor 50 Jahren. Die Grünen sind doch verantwortlich für die Schuldenfalle ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Der Markt wird es richten, die Schweinehaltung wäre sodann in DE abgeschafft!

Retabilität soll nicht mehr Gradmesser sein, aber Tierwohl im Einvernehmen mit den Grünen wohl? Das wird den Bauern niemals ausbezahlt werden, was sich einige ganz Fürsorgliche ausdenken, leider! Natürlich sieht es schöner aus, wenn die Schweine im Stroh kuscheln dürfen, es ist nur ... mehr anzeigen

von Josef Schmid

Der Markt wird es richten

Genau, wenn es der Markt richtet, geht es weiter wie bisher. Immer mehr, immer billiger, jeder gegen jeden. Das hat bisher die Zahl der Höfe reduziert, und es wird so weiter gehen, wenn es "der Markt richtet." Nicht einmal die Übriggebliebenen Betriebe verdienen dabei genug, und ... mehr anzeigen

von Lars Henken

Der Markt darf nicht vorgen was möglich ist?

Natürlich gibt der Markt vor, was möglich ist. Ideologie muss auch bezahlt werden. Die Masse der Kunden kauft nun mal über den Preis und nicht über die Ideologie. Wenn die Auflagen so hochgeschraubt werden, dass eine rentable Produktion in Deutschland nicht mehr möglich ist, dann ... mehr anzeigen

von Hermann Buescher

Geld regiert die Welt ...

Es geht doch nicht um das Tierwohl!!! Es geht um Wählerstimmen und Spenden. Es werden die Anforderungen immer weiter erhöht, weil jede aktuelle Tierhaltung natürlich Tierquälerei ist. Egal, ob es der Bürger will oder bezahlen kann. Fachwissen zählt nicht mehr. Am Ende soll dann das ... mehr anzeigen

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