Afrikanische Schweinepest

Belgien: Erste Woche ohne neue ASP-Fälle

Erstmals seit Ausbruch der Seuche im Herbst 2018 wurden in der vergangenen Woche keine ASP-infizierten Wildschweine in Belgien entdeckt.

Erstmals sind in der vergangenen Woche keine neuen Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Belgien registriert worden. Bei der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gingen demnach keine neuen Meldungen zum Seuchengeschehen ein. Bereits seit Mitte Mai war die Gesamtzahl der infizierten Wildschweine relativ gering. Im gesamten Juni wurden nur acht infizierte Wildschweine in der belgischen Provinz Luxemburg entdeckt. Dies war der niedrigste Monatswert, seitdem das Virus im September 2018 im Land grassiert. Die Gesamtzahl infizierter Wildschweine in Belgien beläuft sich auf 824 Tiere, 799 Wildschweine wurden tot entdeckt und 25 Tiere wurden geschossen und positiv auf das Virus getestet.

In Nordirland wurden derweil Spuren vom ASP-Erreger in illegal importiertem Fleisch im Gepäck eines Reisenden entdeckt. Die Virusspuren wurden in einer Wurst aus Asien nachgewiesen. Das Irische Landwirtschaftsministerium DAERA gab jedoch sofort Entwarnung für den Tiergesundheitsstatus des Landes und kündigte weiterhin verschärfte Kontrollen beim Eintritt ins Land ein.

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Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

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