Afrikanische Schweinepest

Belgien kämpft für neuen Marktzugang in China

Weil seit Monaten kein neuer ASP-Ausbruch bei Wildschweinen im Land registriert wurde, fordern belgische Behörden jetzt Erleichterungen beim Schweinefleischexport.

Belgien kämpft seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen mit strikten Exportbeschränkungen. Weil seit Monaten kein neuer ASP-Fall gemeldet wurde und zuvor massive Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, fordern die Behörden nun Erleichterungen beim Export von Schweinefleisch.

So verlangt z.B. die belgische Agentur für die Sicherheit der Lebensmittelkette (FASNK) von der chinesischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass das Embargo für belgisches Schweinefleisch aufgehoben wird. Dem Kabinett von Landwirtschaftsminister Denis Ducarme (MR) zufolge wird man China vorgeschlagen, vorerst nur ein Embargo für Schweinefleisch aus den Provinzen Lüttich, Namur und Luxemburg zu verhängen.

Nach Angaben des Ministers zeigen sich chinesische Behördenvertreter offen für die Aufhebung des Embargos. Die Wiedereröffnung des chinesischen Marktes mit seinen 1,4 Mrd. Verbrauchern wäre ein Segen für die gesamte belgische Schweinebranche. „Unsere Hausschweinebestände sind nach wie vor ASP-frei“, betont der Minister.

Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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