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China kämpft mit Schweine-Hochhäusern gegen ASP

Ausreichend Schweinefleisch ist chinesisches Staatsziel. Peking bekommt die ASP aber nicht in den Griff. Ferkelpreise von über 280 € sind die Folge. Sind Mega-Betriebe die Lösung?

Die früheren Hinterhofhaltungen in China mit Abfallfütterung und geringen Standards (Hygiene, Umwelt, Leistung etc.) sind Geschichte. Ihr Produktionsanteil ist von rund 50 % auf nur noch wenige Prozentpunkte geschrumpft. Stattdessen machen sich großindustrielle Schweinefarmen breit. Heribert Breker von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen glaubt nicht, dass sich das Reich der Mitte schon bald selbst ernähren kann.

Mit staatlicher Unterstützung wurde in die Schweinehaltung investiert. Es entstanden u.a. Schweinehochhäuser mit 6 bis 13 Stockwerken für teilweise rund 100.000 Sauen. Selbst eine ganze Schweinestadt für 2,1 Mio. Tiere Jahreserzeugung wurde in der Nähe von Nanyang mit 21 Gebäuden auf einer Fläche von 180 ha aus dem Boden gestampft. Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetriebe sowie Futtermittelwerke sind gleich intergriert.

Warum dieser Gigantismus?

Im bewohnbaren Teil Chinas ist die Fläche knapp. Je Einwohner stehen nur 850 qm landwirtschaftlich nutzbare Fläche zur Verfügung. Zum Vergleich: Deutschland hat rund 2.000 qm. Im Gegensatz zu den ungesicherten Hinterhofhaltungen in Wohngebieten liegen die neuen Produktionsstandorte außerhalb der Städte und Gemeinden.

Dennoch will man möglichst nah an den Verbraucherzentren bleiben. Der Grund ist eine noch brüchige Kühlkette bei der Frischfleischversorgung. Der Vorteil: Der Hochhausbau benötigt wenig Boden bezogen auf die Tierzahl. Allerdings sind die Baukosten mindestens um ein Drittel höher als die...

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