Chinesischer Großbetrieb keult nach ASP-Ausbruch 20.000 Schweine

Einer der größten chinesischen Schweinezuchtbetriebe hat fast 20.000 Tiere gekeult. Dies sei vermutlich die größte Schlachtung von Schweinen inmitten des anhaltenden Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP), berichtet aiz.info unter Berufung auf die Agrarmarkt-Agentur "Agricensus".

Einer der größten chinesischen Schweinezuchtbetriebe hat fast 20.000 Tiere gekeult. Dies sei vermutlich die größte Schlachtung von Schweinen inmitten des anhaltenden Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP), berichtet aiz.info unter Berufung auf die Agrarmarkt-Agentur "Agricensus".

Da Bai Nong, einer der führenden Schweineproduzenten des Landes, hat alle 19.900 Schweine auf einer Farm in der Provinz Liaoning als Vorsichtsmaßnahme gekeult, um weitere Infektionen von ASP in der Stadt Jingzhou zu stoppen. Zuvor hatte der Betrieb bestätigt, dass eine kleine Anzahl von Schweinen an der Seuche erkrankt war.

Diese Schlachtung stellt nach Angaben von Sojaschrothändlern eine signifikante Zäsur dar, da sich die ASP-Ausbrüche in China bisher auf kleinere Betriebe beschränkt hatten. "Das ist ernster, als wir dachten. Wir hatten angenommen, dass die größeren Betriebe über eine bessere Kontrolle verfügen", sagte ein Händler.

Anfang August 2018 wurde der erste Fall von Schweinepest in China nachgewiesen, seither ist es in neun Provinzen zu weiteren Ausbrüchen gekommen. Die Seuchenentwicklung im Land wird vom internationalen Agrarmarkt genau beobachtet. Unter anderem versuchen Ölsaatenhändler herauszufinden, was dies für die künftige Nachfrage nach Sojaschrot bedeutet. China ist der weltweit größte Erzeuger und Verbraucher von Schweinefleisch, so aiz.info weiter.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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