Afrikanische Schweinepest

Dänemark: 27.000 Stahlpfosten sollen ASP-Einschleppung verhindern

Nach zehnmonatiger Bauzeit wurde gestern Vormittag der ASP-Schutzzaun entlang der Grenze zu Schleswig-Holstein fertiggestellt.

Dänemark hat seinen umstrittenen Wildschweinzaun an der deutsch-dänischen Grenze fertiggestellt. Nach zehnmonatiger Bauzeit wurden am Montagvormittag (02. Dezember) die letzten Drahtgitterelemente aufgestellt. Rund 27.000 Stahlpfosten haben Bauarbeiter auf 70 km Länge in den Boden gerammt, heißt es auf www.dr.dk. Gut 6 Mio. € hat der Bau gekostet, mit 11 Mio. € hatten die Behörden kalkuliert.

Die dänischen Behörden erwarten von dem Bauwerk keine 100 %ige Sicherheit gegen Wildschweine-Grenzgänger. „Wir sehen in dem Zaun aber ein erhebliches Hindernis für die Tiere. Das macht die ‚Einreisekontrolle‘ für uns leichter“, erklärt Förster Bent Rasmussen. An Grenzübergängen und Flusskreuzungen ist der Zaun übrigens unterbrochen, sodass der Autoreiseverkehr bzw. die Schifffahrt nicht behindert wird. An den offenen Stellen will man spezielle Duftstoffe versprühen, die die Wildschweine fernhalten sollen.

Wie die dänischen Behörden jetzt mitteilten, soll der Wildschweinebestand der nördlich der Grenze liegenden Region Südjütland mittlerweile auf weniger als 40 Wildschweine reduziert worden sein.