Engpässe bei Schlachtkapazitäten

Danish Crown führt erneut Warteliste für Schlachtschweine ein

Seit dem Sommer steigen die Anlieferungen von Schlachtschweinen bei Danish Crown in Dänemark und sorgen für eine hohe Auslastung der Schlachtstrecken. Der Konzern führt deshalb wieder Wartelisten ein.

In Dänemark kommen die Schlachthöfe nicht mehr mit dem Schlachten hinterher. Der größte Fleischverarbeiter des Landes, Danish Crown (DC), hat deshalb erneut eine Warteliste für neue Lieferanten eingeführt. Diese war schon 2020 zur Anwendung gekommen, als die Corona-Pandemie und Ausbrüche in mehreren Schlachtstätten für erhebliche Kapazitätsengpässe gesorgt hatten. Betroffen waren damals aber sowohl Bestandsmitglieder als auch neue Interessenten gewesen. Die quotierten Lieferungen waren zum 15. März 2021 wieder abgeschafft worden.

Wie das Unternehmen erläuterte, haben die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Polen und Deutschland für einen spürbaren Rückgang der Ferkelausfuhren in diese Länder gesorgt. Die Tiere seien notgedrungen in Dänemark gemästet worden. Seit dem Sommer hätten die Anlieferungen schlachtreifer Schweine deshalb zugenommen und für eine hohe Auslastung der Schlachtstrecken gesorgt.

Nun sei ein Punkt erreicht worden, an dem eine Entscheidung habe getroffen werden müssen, erklärte der DC-Vorstandsvorsitzende Erik Bredholt. Alle Schlachthöfe zusammengenommen sei man derzeit gut eine Woche im Rückstand; gleichzeitig gebe es wieder viele Anfragen neuer Lieferanten. Der Vorstand habe deshalb beschlossen, für diese eine entsprechende Warteliste einzuführen. Mitglieder von Danish Crown könnten vorerst aber weiterhin selbst über die Anlieferung ihrer Tiere entscheiden.


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