Export

Danish Crown sichert sich großen Liefervertrag mit chinesischem Abnehmer

Danish Crown profitiert unheimlich von den durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) verursachten Produktionsausfällen in China

Dänemarks führender Schlachtkonzern Danish Crown (DC) baut sein ohnehin florierendes China-Geschäft nochmals aus. Eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen mit Chinas größtem Lebensmittelkonzern Cofco eine Rahmenvereinbarung über Schweinefleischlieferungen im Wert von rund 90 Mio Euro abgeschlossen.

Das Exportvolumen gelte als Mindestmenge und könne bei Bedarf noch erhöht werden. Nach Darstellung des Unternehmens gehört das Abkommen mit dem chinesischen Abnehmer zu den größten Einzelverträgen in seiner Geschichte.

Wie Danish Crown weiter erläuterte, zählt Cofco schon seit längerem zu seinen wichtigsten Handelspartnern in der Volksrepublik und dürfte seine Bedeutung nun nochmals ausbauen. Der für den chinesischen Markt verantwortliche DC-Vertriebsleiter Niels Knudsen stellte hierzu fest, dass der dänische Konzern inzwischen zu den bevorzugten Lieferanten für das staatliche Lebensmittelunternehmen aufgerückt sei.

Danish Crown hat in den vergangenen Monaten deutlich von den durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) verursachten Produktionsausfällen in China profitiert. Im dritten Quartal hatten die Exporte dorthin so stark zugelegt, dass der Konzern an seine Kapazitätsgrenzen geriet, was Abpackung und Versand anging. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat das Unternehmen im September sein erstes eigenes Werk vor Ort - nahe Shanghai - eröffnet.

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