Sauen im Kastenstand

Eklat: Tierschutzvertreter verlassen während Sitzung die Tierschutzkommission

Beim Thema Kastenstände ist die Sitzung der Bundestierschutzkommission aus dem Ruder gelaufen. Tierschützer verließen die Runde und sprechen von einem "direkten Angriff auf das Staatsziel Tierschutz".

Die Bundesregierung hat Ärger mit den Tierschutzvertretern innerhalb der Bundestierschutzkommission. Diese haben sich nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" in der jüngsten Sitzung des Gremiums geweigert, über die von der Regierung geplanten Änderungen in der Schweinehaltung zu beraten, und den Raum verlassen.

Die geplanten Änderungen verstießen gegen den im Grundgesetz verankerten Tierschutz, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben des Bundesverbandes Tierschutz, des Vereins "Menschen für Tierrechte" und des Tierschutzbundes an das Agrarministerium, das der "NOZ" vorliegt. Die Tierschutzkommission dürfe "nicht über eine Verordnung...


Diskussionen zum Artikel

von Stefan Binkele

Ehrlichkeit

Eine Verbreiterung des Kastenstandes ist keine Lösung, viel zu viele Tiere verletzen sich schwer, beim Versuch sich umzudrehen. Entweder man hält die Tiere in einer Standbreite in der sie sich nicht umdrehen können, oder man muss völlig auf den Kastenstand verzichten. Ein Kompromiss ... mehr anzeigen

von Harald Finzel

Der eigentliche Eklat ist, dass "Menschen für Tierrechte" zu der Runde eingeladen wurde.

"Menschen für Tierrechte" sind keine Tierschützer, sondern Tierrechtler, die die gesamte Tierhaltung abschaffen wollen und von einer bioveganen Landwirtschaft phantasieren. Wer sich mit solchen fundamentalistischen, weltfremden Typen abgibt, kann sich auch mit Nazis, Kommunisten oder ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Moin, Herr Aeikens !

Der Tierschutzbund-Präsident Schröder darf das? Der Bauernpräsident Rukwied darf nicht die Hälfte. Mir kommt die Galle hoch.

von Richard Huber

Mit dem Mercosur Abkommen und dem Deal mit Nordamerika

wurden doch alle Weichen gestellt. Im Inland wird die Produktion malträtiert, die o. g. Länder exportieren nach Europa ohne irgendwelche Haltungsbedingungen zu erfüllen und mit allen Hilfsmittelchen die bei uns schon seit 30 Jahren verboten sind. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

von Christian Bothe

Schröder und Co.

Braucht man denn den Schröder und seine Vasallen überhaupt dazu? Eine Entscheidung dazu sollten Fachleute treffen, die Schweineproduktion betreiben und nicht irgendwelche Gerichte und Tierschützer.Wir reden hier von Nutztieren zum Zwecke menschlicher Ernährung und von keinem Safaripark...

von Ansgar Tubes

Geht´s noch?

Wann merken die ganzen Spackos eigentlich mal, dass mit jeder Verschärfung der Auflagen immer mehr Ferkelerzeuger aus lauter Frust die Flinte ins Korn werfen und ihren Job an den Nagel hängen werden? Der heimische Markt wird dann aus dem Ausland bedient, in dem der Tierschutz lange ... mehr anzeigen

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