Afrikanische Schweinepest

Erneuter ASP-Fund außerhalb der Kernzone

Vierzehn neue ASP-Funde in Brandenburg. Ein Kadaver wurde außerhalb der Kernzone in Märkisch-Oderland entdeckt, aber innerhalb der festen Umzäunung des Weißen Gebietes.

In Brandenburg wurden im Rahmen der intensiven Fallwildsuche jetzt vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bei weiteren 14 weitere Wildschweinen der ASP-Verdacht amtlich bestätigt. Ein Fallwildfund liegt nur wenige hundert Meter außerhalb des Kerngebietes im Landkreis Märkisch-Oderland.

Fundort innerhalb der Weißen Zone

Der Kadaver wurde innerhalb der Weißen Zone und somit im Gefährdeten Gebiet gefunden, aber außerhalb der Kernzone in Märkisch-Oderland. Der Äußere Ring der Weißen Zone ist jedoch bereits mit einem festen Zaun komplett geschlossen. Die Gefahrenlage ändert sich dadurch also nicht. Trotzdem muss die Gebietskulisse angepasst und die Kernzone erneut erweitert werden.

Die Fallwildsuche mithilfe von Kadaversuchhunden, einem Hubschrauber und Drohnen wird rund um den neuen Fundort erneut intensiviert. Die Zahl der in Brandenburg gefunden ASP-Funde bei Wildschweinen erhöht sich damit auf 610. Davon wurden 357 Tiere im Landkreis Oder-Spree und 203 infizierte Wildschweine bzw. Kadaver im Landkreis Märkisch-Oderland gefunden. Auf den Landkreis Spree-Neiße entfielen bisher 50 Funde.

Aktuell 631 ASP-Funde

Zusammen mit den 21 im sächsischen Landkreis Görlitz entdeckten ASP-positiven Schwarzkitteln erhöht sich die Gesamtzahl der Funde auf 631. Die deutschen Hausschweinebestände sind nach wie vor ASP-frei.


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