EuroTier mit Schwerpunkt „Digital Animal Farming“

„Digital Animal Farming“ lautet das Leitthema der diesjährigen EuroTier, die vom 13. bis 16. November in Hannover ihre Tore öffnet. Nach Angaben der DLG wird die Messe das internationale Know-how in diesem Bereich präsentieren. Denn die Tierhalter würden bereits heute nicht mehr an vernetzten Systemen vorbeikommen.

Elektronische Ohrmarke. (Bildquelle: Bütfering.)

„Digital Animal Farming“ lautet das Leitthema der diesjährigen EuroTier, die vom 13. bis 16. November in Hannover ihre Tore öffnet. Nach Angaben derDeutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) wird die Messe das internationale Know-how in diesem Bereich präsentieren. Denn die Tierhalter würden bereits heute nicht mehr an vernetzten Systemen vorbeikommen, mit denen z.B. das Stallklima gemessen und gesteuert wird. Spezielle Sensoren erlauben zudem die Überwachung des Einzeltieres. Zum „guten Standard“ zählten die Identifizierung des Individuums sowie die Darstellung der Aktivitäten einschließlich Bewegungsprofil und Fressverhalten.
 
Auch physiologische Daten wie der pH-Wert des Pansens oder die Körpertemperatur könnten ohne weiteres erfasst werden, so die DLG. Die „Überwachung im besten Sinne“ sei über den gesamten Lebens- und Nutzungszyklus eines Tieres möglich, und die „rasante“ Entwicklung nehme an Fahrt auf. Der Sachverstand des landwirtschaftlichen Unternehmers entscheide, ob und wie sie zum Einsatz komme. Nach Angaben der Landwirtschafts-Gesellschaft haben sich für die kommende EuroTier bereits mehr als 2 200 Aussteller aus 60 Ländern angemeldet. Weitere Infos unter www.eurotier.com

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Agra Europe (AgE)

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von Andreas Demann

Bäuerliche Landwirtschaft? Die Industrie ist schon weiter. Jedes Schwein bekommt einen Chip und der Ingenieur der mit feinen Zwirn im Büro sitzt gibt seinem Arabischen Mitarbeiter die Order z.b Tier Nr. 1349 zu behandeln. Für QS und Tierwohl womöglich top, beim Gedanken daran kann ich nur noch Kotzen

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