Krise

Exportsperre für Schweinefleisch: Bund rechnet mit "sehr schwierigen Verhandlungen"

Nach dem erstem Fund eines mit ASP infizierten Wildschweins im September haben China und 13 weitere Länder sämtliche Importe gestoppt. Die notwendige Überzeugungsarbeit ist offenbar schwer.

Die deutsche Fleischwirtschaft muss sich auf ein länger anhaltendes Exportverbot in wichtige Abnehmerländer außerhalb der EU einstellen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung".

Demnach hätten insgesamt 14 Länder Handelsrestriktionen für ganz Deutschland verhängt, nachdem im September ein mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziertes Wildschwein in Brandenburg gefunden worden war. Zu diesem Zeitpunkt sind laut Bundesagrarministerium schon "seit Jahren" Verhandlungen mit den Drittstaaten geführt worden, um die Exportsperre auf die betroffenen Bundesländer zu beschränken -...


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