Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Fachkonferenz: NRW wünscht sich nachhaltige Nutztierstrategie

NRW will eine stimmige Strategie für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung. Dabei dürfe es aber nicht nur um Tierwohl und Umwelt gehen, sondern man müsse auch die Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit für die Bauern im Blick haben.

Auf dem Weg der Entwicklung einer nachhaltigen Strategie für die Zukunft der Nutztierhaltung in Nordrhein-Westfalen hat das Umweltministerium zu einer Fachkonferenz nach Bonn eingeladen. Schwerpunkt der Veranstaltung war die Schweinehaltung.

"Ziel ist es, eine stimmige Strategie für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung in Nordrhein-Westfalen zu entwickeln. Dies geht nur gemeinsam mit allen Beteiligten und mit der Bereitschaft, aufeinander zuzugehen“, betonte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. So müsse man einerseits den gesellschaftlichen Anforderungen an Tierwohl, Umweltgerechtigkeit und Ressourcenschutz gerecht werden. Andererseits müsse die Politik sicherstellen, dass die betriebswirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse der Tierhaltungsbetriebe nicht auf der Strecke bleiben.

Das für das Land Nordrhein-Westfalen prägende Nebeneinander von hoher Bevölkerungsdichte, hoher Nutztierdichte und starken Lebensmittelstrukturen sei in der EU einzigartig und eine Chance für eine Umwelt-, Tierwohl-, und verbraucherorientierte Reform der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, so Bottermann weiter. "Nordrhein-Westfalen kommt in besonderer Weise als Modellregion für eine nachhaltige und zukunftsfähige landwirtschaftliche Tierhaltung in Betracht. Die Politik ist gefordert, dies zu gestalten und strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen für die Nutztierhaltung mit Augenmaß weiterzuentwickeln."


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