Ferkel

Ferkel bleiben knapp und teuer Premium

Die aktuelle Entwicklung auf dem Ferkelmarkt analysiert Heribert Breker von der Landwirtschaftskammer NRW.

Die Ferkelerzeugung ist die Grundlage der Schweinehaltung. Ein Rückgang der Sauenhaltung über das Maß der durchschnittlichen Steigerung der Ferkelleistung hinaus ist mit einer Einschränkung der Schweinehaltung verbunden. Im Falle zentral gelegener Regionen besteht noch die Möglichkeit, durch Ferkelimporte aus naheliegenden Überschussgebieten einen Ausgleich zu bewirken.

Deutschland hat bereits seit 7 Jahren ein mehr oder weniger stabiles Defizit von rd. 11 Mio. Ferkel bzw. knapp 20 % des Bedarfs. Ursache ist ein fortlaufender Rückgang der Sauenbestände in der Vergangenheit in einem Umfange, der nicht mehr durch steigende Ferkelleistungen wieder ausgeglichen werden konnte.

Dabei hat ein grundlegender Strukturwandel stattgefunden. In früheren Jahrzehnten war die abeitsintensive Sauenhaltung eine Domäne des flächenarmen Familienbetriebes mit Bestandsgrößen bis zu 150 bis 200 Sauen. Die Tierzahlen in der Bestandsgrößenklasse unter 100 Sauen ist heute zusammengeschrumpft auf rd. 6 %; die Gruppe der 100 bis 250 Sauen liegt...

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Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Heino Fullriede

Scheiss auf die Sauen

hauptsache wir haben bald wieder viele Inseckten. Bei uns brüten jedes Jahr 10-14 Schwalbenpaare. Ich werde die Nester im Frühjahr alle zerstöhren. Ich will doch KEINE Schuld am Insecktensterben haben , oder...???

von Gerhard Steffek

900 bis 1000 Sauen im Durchschnitt...

Da kommen wir auch noch hin. Das schaffen wir... Jedoch, mit jedem Betrieb stirbt ein Biotop. Aber egal, solange es billig bleibt...

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