Tierwohl

Flandern will Schlachthöfe schärfer kontrollieren

Flämische Schlachtbetriebe sollen demnächst unangekündigt auf die Einhaltung von Tierschutzvorschriften kontrolliert werden. Der für die Region Flandern verantwortliche Minister für Tierschutz, Ben Weyts, kündigte ein engmaschiges Kontrollsystem an.

Die Schlachthöfe in Flandern sollen spätestens ab Anfang 2020 unangekündigt auf die Einhaltung der Tierschutzvorschriften kontrolliert werden. Dafür will der in dieser belgischen Region für Tierschutz zuständige Minister Ben Weyts jährlich rund 3 Mio. € ausgeben. Wie Weyts in Brüssel erklärte, ist der Aufbau eines Kontrollteams mit 25 Vollzeitkräften vorgesehen, die für die Prüfung insgesamt rund 70 flämischer Schlachthöfe zuständig sein sollen. Die entsprechenden Stellen für Tierärzte sollen in diesem Sommer ausgeschrieben werden. Die neuen Kontrollen werden laut Weyts die bisherigen Schlachthofprüfungen durch Mitarbeiter der Föderalen Behörde für Lebensmittelsicherheit (FAVV) ergänzen, bei denen Tierschutzaspekte nicht im Vordergrund stehen.

„Kein Kontrollsystem ist zu 100 % wasserdicht, aber ich werde mich dafür einsetzen, dass wir das engmaschigste Verfahren Europas einrichten“, kündigte der Minister an. Er begründete sein Vorhaben mit Missständen in einigen Schlachthöfen der Region in den vergangenen Jahren, zum Beispiel in Tielt und Izegem.

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