Afrikanische Schweinepest

FLI: ASP-Risiko bleibt unvermindert hoch

Ungeachtet des derzeitigen Corona-Geschehens muss die ASP bei einem Auftreten in Deutschland mit allen notwendigen Maßnahmen bekämpft werden, fordert FLI-Präsident Prof. Thomas Mettenleiter.

Der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Prof. Thomas Mettenleiter, sieht den notwendigen Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) durch das derzeitige Corona-Geschehen nicht beeinträchtigt. „Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die bei einem Auftreten in Deutschland mit allen notwendigen Maßnahmen rasch bekämpft werden muss, ungeachtet des derzeitigen Pandemiegeschehens mit SARS-CoV-2“, so Mettenleiter.

Er bezeichnet das Risiko einer ASP-Einschleppung als unvermindert hoch und appelliert an die Tierhalter, die Schweinehaltungshygieneverordnung strikt einzuhalten. Wichtig sei es, dass ein Eintrag schnell erkannt und konsequent darauf reagiert werde: „Früherkennung ist das A und O“, betont Mettenleiter. Daher müssten die Untersuchungen von tot aufgefundenen Wildschweinen prioritär weitergeführt und der Fund von verendetem Schwarzwild angezeigt werden.


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