Corona-Pandemie

Futtermittelbezug trotz Corona gesichert

Die Futtermittelwirtschaft betont, dass die Tierhalter auch angesichts der aktuellen Corona-Pandemie mit Futtermittellieferungen versorgt werden.

Die Futtermittelwirtschaft setzt in der aktuellen Corona-Situation in Deutschland alles daran, die Versorgung der Tiere mit hochwertigen Futtermitteln sicherzustellen. Das betonte der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) am vergangenen Dienstag in einer Pressemitteilung. Dr. Hermann-Josef Baaken, Sprecher der DVT-Geschäftsführung erklärte, dass die Mitarbeiter in den rund 300 Mischfutterwerken in Deutschland rund um die Uhr im Einsatz seien, um die Landwirte in der Versorgung ihrer Tiere zur Erzeugung von Lebensmitteln zu unterstützen.

Logistik und freie Handelswege aufrecht erhalten

Eine Aufrechterhaltung der Logistik und der freien Handelswege in Deutschland, aber auch in der EU und weiteren Ländern sei jedoch zwingend erforderlich, betonte der Sprecher der DVT-Geschäftsführung. „Für uns als Branche, die Teil der Lebensmittelkette ist, ist derzeit vor allem die Anerkennung als unverzichtbarer Bereich und damit eine entsprechende organisatorische Unterstützung erforderlich, um die Lieferketten mit Beschaffung, Herstellung und Auslieferung der Ware für die Tierernährung und schließlich für die Tiere aufrecht erhalten zu können,“ erklärte Baaken.

Kundenbestellungen können in normalen Rhythmus weiterlaufen

Das Futtermittelunternehmen Sano erklärte in einer Pressemitteilung zur aktuellen Versorgungslage, als „systemrelevantes Unternehmen“ eingestuft zu sein und so weiterhin zur Versorgung von Nutztieren und damit vom Menschen beitragen zu können. „Wir sind in Grafenwald weiterhin produktions- und lieferfähig. Das heißt: Kundenbestellungen können in normalen Rhythmus und Bestellmengen weiterlaufen“, erklärten Ludger Eiting (Leiter Verkauf) und Thomas Lüdtke (Leiter Vertrieb). Dies bedeute auch, dass Hamsterkäufe sind nicht zielführend seien und diese ggf. auch abgelehnt würden, betonten Eiting und Lüdtke.

Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgen

Auch die Agravis Raiffeisen AG betonte, die Infrastruktur in Corona-Zeiten zu sichern. Es werde alles dafür getan, dass die Standorte in der Fläche weiter geöffnet und arbeitsfähig bleiben. Das gelte für die Raiffeisen-Märkte ebenso wie für das Betriebsmittelgeschäft mit der Landwirtschaft und die Landtechnik-Werkstätten, betonte Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG in einer Pressemitteilung. „Unsere Kunden – Landwirte, Mühlen und Genossenschaften – können darauf vertrauen, dass sie bei uns weiterhin alles Notwendige erhalten, damit die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgt werden kann“, so Köckler. „Wir müssen mit aller Macht die Produktion von Futtermitteln sicherstellen, damit die Tiere auf den Höfen und unsere Haustiere ausreichend Futter bekommen, die jetzt beginnenden Feldarbeiten nicht zum Erliegen kommen und die Lieferketten aufrechterhalten werden, damit wir die Mühlen weiterhin mit Getreide versorgen können“, erklärte Köckler.


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Die Futtermittelwirtschaft geht davon aus, die Versorgung der Tierhalter sicherstellen zu können und im Ernstfall Lösungen zu finden.


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