Futtermittelhersteller fordern mehr Unterstützung für Tierhalter

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sollte dazu beitragen, Investitionen entlang der Wertschöpfungskette mit tierischen Produkten zu fördern. Das hat der EU-Dachverband der Futtermittelhersteller (FEFAC) vergangene Woche anlässlich seiner Jahrestagung in Krakau unterstrichen.

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sollte dazu beitragen, Investitionen entlang der Wertschöpfungskette mit tierischen Produkten zu fördern. Das hat der EU-Dachverband der Futtermittelhersteller (FEFAC) vergangene Woche anlässlich seiner Jahrestagung in Krakau unterstrichen. Der neugewählte FEFAC-Präsident Ruud Tijssens sieht die Hauptaufgabe der GAP darin, das Produktionspotential der EU durch Innovation und Modernisierung zu erschließen.

Neue Terminmärkte für tierische Produkte gefordert

Die FEFAC-Mitglieder unterstützten den Ruf nach gut funktionierenden Finanzmarktinstrumenten zur Risikoabsicherung. Vorschläge, im Rahmen der EU-Finanzmarktrichtlinie Positionslimits und Berichtspflichten einzuführen, wurden ausdrücklich begrüßt. In diesem Zusammenhang fordert FEFAC neue Terminmärkte für pflanzliches Eiweiß und tierische Produkte. Landwirte hätten bisher keine Möglichkeit, ihr wirtschaftliches Risiko im Bereich tierischer Erzeugnisse an der Börse abzusichern.

Gemeinsam mit dem US-Futtermittelverband bringt sich FEFAC darüber hinaus in Arbeiten ein, mit denen eine Lebenszyklusanalyse von Futtermitteln entwickelt werden soll. Ziel ist die Verringerung negativer Auswirkungen von Futtermitteln und tierischen Produkten auf die Umwelt. (AgE)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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