Schweineställe

Hitzewelle: ISN warnt vor Stalleinbrüchen

Angesichts der heißen Tage macht die ISN erneut darauf aufmerksam, Stalltüren geschlossen zu halten, um Stalleinbrüchen keine Chance zu geben.

An den derzeit heißen Tagen kommt es im Schweinestall vermehrt zu Wärmestau und Hitzestress bei den Tieren. Gerade dann ist es wichtig, dass Lüftungsanlage sowie Alarmanlage im Schweinestall reibungslos funktionieren und die Wärme aus dem Stall abführen.

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. (ISN) rät, die Lüftungs- und Alarmanlage durch Elektriker bzw. Lüftungsfirma regelmäßig auf Funktionsfähigkeit zu kontrollieren und Fehler unverzüglich zu beheben. Sofern die Lüftung doch ausfällt, muss eine sofortige Alarmierung des Betriebsleiters gewährleistet sein.

Stalleinbruch bei offenen Türen

Wie die ISN betont, werde das Öffnen der Stalltüren als zusätzliche Lüftung, von Tierrechtlern oftmals gezielt genutzt, um sich unbefugten Zugang in die Ställe zu verschaffen. In diesem Zuge empfiehlt die ISN, die Stalltüren auch bei hohen Temperaturen nicht zu öffnen, sondern sicher abzuschließen. Falls es Anzeichen für einen Stalleinbruch gebe, sollte der Schweinehalter handeln und die Polizei kontaktieren.

Auch Tiertransporte werden bei heißen Temperaturen vermehrt von Tierrechtlern beobachtet, um potentielle Missstände aufzudecken und anschließend medienwirksam zu thematisieren, warnt die ISN. Mit Tieren beladene LKW-Anhänger sollten daher immer ausreichend belüftet werden und nicht längere Zeit der Sonne ausgesetzt sein.

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