Infotag

Jetzt anmelden: Infotag "Nebenprodukte in den Futtertrog"

top agrar und die LWK NRW veranstalten einen Infotag "Nebenprodukte in den Futtertrog".

Nebenprodukte haben in der Schweinefütterung eine lange Tradition. Vor allem Schweinemäster setzen Brotreste, Molkereiprodukte oder Restprodukte aus der Lebensmittelherstellung ein. Experten schätzen, dass allein in Deutschland und Holland jedes Jahr rund 10. Mo. t Nebenprodukte anfallen. Der Markt ist also riesig.

Damit beim Einsatz vom Nebenprodukten in der Schweinefütterung - egal ob bei N-/P- oder stark N-/P-reduzierter Fütterung - nichts schief geht, müssen einige wichtige Punkte beachtet werden. Worauf es ankommt, erklären Experten beim Infotag „Nebenprodukte in den Futtertrog“, den die Landwirtschaftskammer NRW und top agrar gemeinsam veranstalten. Namhafte Experten berichten über die Chancen und Risiken, den Futterwert und die Preiswürdigkeit und den Einfluss auf die Tiergesundheit. Darüber hinaus werden technische Lösungen für die Verfütterung von Nebenprodukten vorgestellt und Landwirte berichten über ihre Praxiserfahrungen. Verschiedene Firmen präsentieren zudem ihr Angebot.

Termin und Ort:

30. Januar 2019, Versuchs- und Bildungszentrum Haus Düsse, Ostinghausen, 59505 Bad Sassendorf (NRW)

Anmeldung:

Anmelden können Sie sich hier.

Fax: 0800/5263329

Anmeldeschluss ist der 23. Januar 2019

Weitere Infos unter: 02945/989126

Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Christian Bothe

Dazu mein Leserbrief vor 4 Monaten (TA) zum Thema: Lebensmittelverschwendung und Ergänzung

Ich finde es super von Top Agrar so ein Forum zu organisieren! In der DDR waren wir weiter (mein Beitrag "Die Goldene Tonne" in OTZ Gera) zum Thema Ein sehr interessanter und wichtiger Report über die Ressource Lebensmittelabfälle. Allerdings waren wir da in der Vergangenheit bis 2006 (EU-Verbot) schon mal weiter, was den Einsatz von Küchenabfällen betrifft. Zu DDR-Zeiten wurden Küchen- und Lebensmittelabfälle von der Stadtwirtschaft gesammelt, in Gera gab es die "Speckitonnen",erhitzt und mit anderen Futterkomponenten gemischt an Mastschweine verfüttert. Damit wurde eine wichtige Futterreserve erschlossen, man hat den Mastbetrieb mit guten Mast-und Schlachtleistungen belohnt und erhöhte die Schmackhaftigkeit des Futters. Leider ist das heute nicht mehr möglich, und so gehen wertvolle Energie-und Eiweißreserven in den Müll. Bedenkt man die gegenwärtige Erntesituation und die steigenden Getreidepreise, dann wäre das gerade in der Gegenwart ein wichtiger Faktor zur Minderung von Futterkosten in der Tierproduktion und ein Beitrag zur umweltfreundlichen Landwirtschaft. Wir hatten 10000 MS/a(teilweise Export BRD, Holland, SU).Die Tiere wurden als Läufer(kamen alle aus einer Anlage)eingestallt und dann gegen Rotlauf und Schweinepest geimpft.~7000to Küchenabfälle/a wurden gekauft, sterilisiert und nach dem Rostocker FBS berechnet, mit anderen Futtermitteln gemischt und dann feuchtkrümelig verfüttert. Eine Fremdkörperabscheider war bei der Annahme installiert.

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