Kastration

Isoflurannarkose: Insgesamt 4.195 Förderanträge eingegangen

Ferkelerzeuger, die Fördermittel für die Anschaffung eines Isofluran-Narkosegerätes beantragt haben, müssen den Auszahlungsantrag bis zum 15. Oktober 2020 stellen.

Die Förderung zur Anschaffung von Isofluran-Narkosegeräten zur Ferkelkastration ist bei den deutschen Ferkelerzeugern auf großes Interesse gestoßen. Die zweite Antragsphase endete am 14. September 2020. Insgesamt sind bis dahin bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) 4.159 Anträge eingegangen. Geht man davon aus, dass es zurzeit in Deutschland etwa 7.000 Sauenhalter gibt, dann interessieren sich etwa 60 % aller Ferkelerzeuger für die Anschaffung eines Isofluran-Narkosegerätes.

Die meisten vorläufigen Anträge kommen aus Niedersachsen (1.272). Auf dem zweiten Platz folgen Bayern (938 Anträge) und auf Platz drei Nordrhein-Westfalen mit 917 vorläufigen Anträgen. Das deckt sich mit den Bestandszahlen, denn in diesen Bundesländern werden deutschlandweit auch die meisten Sauen gehalten.

Frist für Antrag auf Auszahlung endet am 15. Oktober

Die BLE weist noch einmal darauf hin, dass alle Betriebe, deren Anträge bereits bewilligt wurden und die bereits Narkosegeräte erworben haben, jetzt zügig die Auszahlung der Fördermittel bei der BLE beantragen sollten. Sobald Ferkelerzeugerinnen und -erzeuger den Bewilligungsbescheid von der BLE zur Teilnahme an der Förderung erhalten haben, können sie eines von sieben DLG-zertifizierten Isofluran-Narkosegeräten kaufen. Der Auszahlungsantrag kann direkt im Anschluss unter www.ble.de/ferkelnarkose gestellt werden.

Dazu müssen die Rechnung und der zugehörige Zahlungsnachweis online eingereicht werden. Die Frist zum Einsenden der Auszahlungsanträge endet am 15. Oktober 2020, d. h. alle auch schriftlich zu leistenden Unterschriften müssen an diesem Tag bei der BLE eingegangen sein.

Für welches Gerät entscheiden?

Offensichtlich sind aber noch viele Sauenhalter unentschlossen, für welches Narkosegerät sie sich entscheiden sollen. In der aktuellen Oktoberausgabe von top agrar (10/2020) haben wir daher noch mal die Stärken der bisher DLG-zertifizierten Geräte von Experten auflisten lassen. Außerdem können sich interessierte Leser die einzelnen Geräte noch einmal in Kurzvideos anschauen. Die ausführlichen Prüfberichte der DLG und die im Auftrag der Landwirtschaftskammer NRW erstellten Videos können Sie online unter www.topagrar.com/isofluran2020 abrufen bzw. herunterladen.

Für Rückfragen zu den Isofluran-Narkosegeräten steht die BLE telefonisch unter 0228/ 68 45 -3900 oder per E-Mail an ferkelnarkose@ble.de zur Verfügung.


Diskussionen zum Artikel

von Hinrich Eckhoff

60 % ein Erfolg

oder sollte man es als eher als Alarmsignal deuten, das 40 % sich nicht für diese Alternative entschieden haben....vielleicht lieber aus der Ferkelproduktion aussteigen!

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