Kantinen sollten nur noch Tierwohlfleisch anbieten

Tierschützer der Stiftung Vier Pfoten wünschen sich, dass in Kantinen von Schulen und Kindergärten, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen nur noch Fleisch, Eier und sonstige Lebensmittel verkauft werden, die unter Tierwohl- und Nachhaltigkeitsaspekten produziert wurden.

Tierschützer der Stiftung Vier Pfoten wünschen sich, dass in Kantinen von Schulen und Kindergärten, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen nur noch Fleisch, Eier und sonstige Lebensmittel verkauft werden, die unter Tierwohl- und Nachhaltigkeitsaspekten produziert wurden. Hintergrund sind die großen Mengen, die Kantinen nachfragen, weshalb sie ein gewichtiger Player auf dem Markt sind. Zudem würde die Beschaffung der Lebensmittel von Steuergeldern unterstützt.

Vier Pfoten erinnert die Bundesregierung in diesem Zusammenhang an ihr „Eckpunktepapier zur Reform des Vergaberechts“, wonach Nachhaltigkeitsaspekte stärker berücksichtigt werden sollen. Laut Denise Schmidt, Kampagnenleiterin der Stiftung, gebe es stattdessen „täglich Bilder von gravierenden Missständen aus den Ställen der Intensivtierhaltung“.

„Kranke, überzüchtete Tiere auf engstem Raum, die ihre Bedürfnisse in keinster Weise ausleben dürfen. Staat und öffentliche Einrichtungen kaufen in großen Mengen tierische Produkte ein und sind gefordert, gemeinsam für mehr Tierschutz und Transparenz auf dem Kantinenteller zu sorgen“, so Schmidt.

Abgesehen davon sollte aus Sicht der Tierschützer eh deutlich weniger oder am besten gar kein Fleisch in den Kantinen angeboten werden.

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